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Am städtischen Hort wird Dach saniert und neuer Raum geschaffen

Falkenberg. Am Gebäude des städtischen Hortes haben die Arbeiten zur Sanierung des Dachs begonnen. Für rund eine halbe Million Euro werden sowohl das Ziegeldach als auch die mit Bitumen versehenen Vordächer erneuert. Sylvia Kunze

Dafür gibt es Zuschüsse aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei zehn Prozent. Zur Sanierung gehören auch das Anbringen einer Dämmung und ein Teil Trockenbau. Es wird davon ausgegangen, dass die Arbeiten mindestens bis Jahresende dauern - bei schlechter Witterung vielleicht sogar noch länger.

"Wir haben die Bewilligung der Fördermittel erst im Sommer erhalten und konnten dementsprechend spät erst mit der Ausschreibung des Auftrags beginnen", erläutert die Falkenberger Bauamtsleiterin Gundula Manigk, warum erst so spät im Jahr ein derartiges Vorhaben begonnen wird.

Ein weiterer Grund ist, dass es nach Auskunft der Bauamtsleiterin momentan schwierig sei, Baufirmen zu binden. Deren Auftragsbücher seien so prall gefüllt, dass es kaum noch Spielraum gebe. Das sei sowohl beim Gerüstbauer als auch beim Dachdecker der Fall gewesen. "Wir sind froh, dass wir jetzt endlich starten konnten", sagt Gundula Manigk mit Blick auf den Kalender.

Zum Bauvorhaben im Hort gehört übrigens auch der Ausbau eines weiteren Raumes im Dachgeschoss des Hauses, "aber nicht mehr als Teil der Förderung, sondern als eigenes städtisches Projekt", so Gundula Manigk. Bis zu den Februarferien soll dieser nach jetzigen Planungen fertig sein.

Er wird dringend benötigt, denn der Hort wird von den Eltern der Grundschulkinder zur Betreuung ihrer Sprösslinge nach Unterrichtsschluss oft angewählt. Aktuell werden 196 Kinder betreut.

Nach Abschluss der Arbeiten und Fertigstellung des zusätzlichen Raumes unter dem Dach finden alle Hortkinder wieder Platz im Haus. Aktuell sind drei Gruppen mit älteren Kindern in der Schule untergebracht, auch um Baufreiheit zu schaffen. Sie ziehen dann wieder in das Gebäude in der Friedrichstraße. Das ist, wenn der weitere Raum bezugsfertig ist, auf allen seinen Etagen restlos ausgenutzt.