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| 13:36 Uhr

Strandfest Falkenberg
Vermisster schläft und bekommt Wirbel nicht mit

Ein Großaufgebot an Rettungskräften bestimmte das Bild am Sonntagmorgen am Falkenberger Kiebitz-See.
Ein Großaufgebot an Rettungskräften bestimmte das Bild am Sonntagmorgen am Falkenberger Kiebitz-See. FOTO: Sylvia Kunze
Falkenberg. Mit gehöriger Aufregung und einem Großaufgebot an Rettungskräften ist der dritte und letzte Strandfesttag am Falkenberger Kiebitz-See gestartet. Von Sylvia Kunze

Bei einem Kontrollrundgang am frühen Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr hatten THW-Kräfte am Ufer des Falkenberger Kiebitz-Sees abgelegte Sachen gefunden. Man musste vom Schlimmsten ausgehen und löste Alarm aus.

Kurz darauf waren Mitglieder der SEG Wassergefahren die Ersten, die mit der intensiven Suche begannen. Sie sind zuerst mit einem Boot die Ufer- und Inselbereiche abgefahren. Ein Taucher suchte an der Einstiegsstelle nahe der abgelegten Bekleidung unter Wasser. Kräfte vom städtischen Ordnungsamt und von der Feuerwehr fragten auf dem Campingplatz, mit einem Foto, auf dem die aufgefundene Kleidung abgebildet war, ob jemandem die Sachen gehören oder ob jemand weiß, wem sie gehören. Man ging davon aus, dass es sich um einen Gast des Campingplatzes handelt, weil sich unter den Hinterlassenschaften eine Duschmarke befand. Die Bemühungen blieben erst einmal ergebnislos.

Im weiteren Verlauf der Suche wurden die Rettungshundestaffel des DRK aus Finsterwalde und die Wassergefahrengruppe Fläming-Spreewald angefordert. Die Hunde kamen noch zum Einsatz, die Taucher nicht mehr. Der Gesuchte hatte sich dann doch angefunden. Er war baden gegangen, hatte seine Sachen ohne nachzudenken am Strand liegengelassen, hatte geschlafen und von dem Trubel gar nichts mitbekommen. Nach sechseinhalb Stunden konnten die vielen Kräfte wieder abrücken.