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| 18:05 Uhr

Herzberg
Am neuen Busbahnhof vier Monate Planungsstillstand

Herzberg. Verkehrszählung und Gutachten mussten erstellt werden. Von Birgit Rudow

Seit vier Monaten herrscht Planungsstillstand für den Einmündungsknoten L67 Falkenberger Straße / Anhalter Straße im Rahmen des Projektes. „Neuer Busbahnhof Herzberg“. Wie Bauamtsleiter Rüdiger Bader im Bauausschuss erklärte, wurden die Planungen gestoppt, weil durch das Planungsbüro höhere Verkehrsbelastungen herangezogen wurden, als durch den Landesbetrieb Straßenwesen bis dato belegt werden konnte. Daraufhin erfolgte am 27. Juni von 0 bis 24 Uhr eine erneute Verkehrszählung. Die Ergebnisse sind Planungsgrundlage für die Bemessung der Verkehrsanlage. Weiterhin mussten auf der Grundlage dieser Verkehrszählung ein Schallschutzgutachten und eine Lufthygieneanalyse für den Busplatz beauftragt werden, so Bader.

Die Auswertung der Zähldaten war am 15. August abgeschlossen und der Stadt übergeben worden, berichtet er. Die Auswertung wurde daraufhin an das Planungsbüro Steinbacher Consult, an den Landesbetrieb Straßenwesen Cottbus und an das Straßenverkehrsamt Bad Liebenwerda verschickt. Die Planungen für den Einmündungsknoten können jetzt fortgesetzt werden. Insgesamt hat die Überarbeitung laut Bauamt mehr als 12 000 Euro gekostet: 2900 Euro für das Verkehrsgutachten, fast 2000 Euro für das Luftschadstoffgutachten und 8000 Euro für das Lärmgutachten.