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| 17:55 Uhr

Stadtentwicklung
Am 14. Juni eröffnet „Marktcafé“ in Herzbergs Innenstadt

Die Firma Contour Ladenbau aus Dresden hat am Montag ihre Arbeit in dem zukünftigen Café aufgenommen. Thomas Froit (vorn) und Stefan Geweniger haben mit der Wandverkleidung begonnen.
Die Firma Contour Ladenbau aus Dresden hat am Montag ihre Arbeit in dem zukünftigen Café aufgenommen. Thomas Froit (vorn) und Stefan Geweniger haben mit der Wandverkleidung begonnen. FOTO: LR / Rudow
Herzberg. Die Filiale der Bäckerei Bubner zieht aus der Schliebener Straße in das Gebäude Markt 5. Die Wohnungsbaugesellschaft als Eigentümerin hat es komplett sanieren lassen. Von Birgit Rudow

Viel sieht man noch nicht vom neuen Glanz des Gebäudes Markt 5 in Herzberg. Die Fassade ist zum Teil zugehängt und es wimmelt von Handwerkern unterschiedlicher Gewerke. Doch wo sich jetzt noch die Transporter der Handwerksfirmen drängeln, sollen in gut zwei Wochen Tische und Stühle und Sonnenschirme stehen, unter denen sich die Herzberger  Kaffee, Kuchen, Eis oder ein schnelles Mittagessen schmecken lassen können. Der Schriftzug „Marktcafé“ soll dann die Fassade zieren, verrät Thomas Bubner, Inhaber der Bäckerei Bubner e. K. Eröffnungstermin ist Donnerstag, der 14. Juni.

Die Bäckerei Bubner beschäftigt etwa 230 Mitarbeiter. Sie besteht seit 120 Jahren. Thomas Bubner führt sie in vierter Generation. Das Unternehmen mit seinem Firmenhauptsitz in Kirchhain hat 19 Filialen in den Kreisen Elbe-Elster, OSL und LDS. Eine der Filialen befindet sich bereits seit 20 Jahren in der Schliebener Straße in Herzberg. Und die wird in einigen Tagen wenige hundert Meter weiter zum Markt umziehen. Die Bäckerei  möchte ihr Café-Angebot in der Kreisstadt erweitern und hat eine entsprechende Räumlichkeit gesucht, so Thomas Bubner. Als ihm  zugetragen wurde, dass die Buchhandlung aus dem Gebäude am Markt ausziehen möchte, hat er sich mit der Eigentümerin des Hauses in Verbindung gesetzt. Das ist die Herzberger Wohnungsbaugesellschaft WBG.  Man wurde sich einig. Die Bäckerei Bubner nutzt für ihr neues Café die gesamte untere Etage. Die wurde dafür komplett umgebaut. „Wir sind dankbar, dass die WBG unser Anliegen zum Anlass genommen hat, gleich das gesamte Gebäude zu modernisieren. Das Ensemble wird toll, auch mit dem neuen Wohngebäude der Sparkasse und dem Medizinischen Versorgungszentrum. Ein schicker Markt mit einem Café am besten Platz tut Herzberg gut und wird die Innenstadt beleben“, sagt Thomas Bubner.

Das „Marktcafé“ hat innen etwa 35 Plätze und im Außenbereich etwa 50 Plätze. Am Angebot wird sich gegenüber der Filiale in der Schliebener Straße nicht viel ändern. „Die Kunden können weiterhin Brot, Brötchen und Kuchen oder auch die Mittagsangebote kaufen. Aber wir sind dann auch  eine gastronomische Einrichtung mit viel mehr Platz und einem schönen Ambiente“, so der Firmenchef. Dementsprechend wird das Café auch am Wochenende ganztägig geöffnet haben. Die Mitarbeiterinnen in der Schliebener Straße sehen dem Umzug mit Freude, aber auch mit etwas gemischten Gefühlen entgegen. „Ein Café stellt an sie natürlich andere Anforderungen als eine reine Verkaufsfiliale. Es werden in Herzberg noch weitere Mitarbeiter hinzukommen“, sagt Thomas Bubner.

Gastronomisch sieht er die Stadt gut aufgestellt. Überhaupt habe Herzberg viel zu bieten, meint er. Was sie noch brauche, sei ein touristisches Konzept, um besser nach außen zu wirken, so Bubner. Und was das direkte Umfeld für das Marktcafé betrifft, hätte er gegen einige Parkplätze mehr nichts einzuwenden.

Die Arbeiten für die Sanierung des Markt 5 in Herzberg gehen in die Endphase. Am 14. Juli soll das Marktcafé eröffnet werden.
Die Arbeiten für die Sanierung des Markt 5 in Herzberg gehen in die Endphase. Am 14. Juli soll das Marktcafé eröffnet werden. FOTO: LR / Rudow