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| 02:34 Uhr

Als Säugling schon mit Gold im Tresor

Eine Unze 999.9 Feingold im Wert von 1000 Euro gibt es in diesem Jahr für Katharina, das Kind von Mareen und Roland Reinehr. Kundenberaterin Elke Becker (r.) hat sie übergeben.
Eine Unze 999.9 Feingold im Wert von 1000 Euro gibt es in diesem Jahr für Katharina, das Kind von Mareen und Roland Reinehr. Kundenberaterin Elke Becker (r.) hat sie übergeben. FOTO: Frank Claus
Herzberg. Temperament hat sie, die kleine Katharina. Mal einfach so aus dem Kinderwagen nehmen und ungefragt fürs Foto posieren – das geht nicht. Da protestiert sie gleich mal lautstark. Auch funkelndes Gold kann sie daran nicht hindern. Frank Claus

Die Feinunze Gold soll ihre erste Anzahlung für den Führerschein sein, erklärt der freudig dreinschauende Vater. Mareen und Prof. Dr. Roland Reinehr sind die Eltern des erstgeborenen Kindes 2016 im Klinikum in Herzberg. Die 28-jährige Krankenschwester und der 41-jährige Ärztliche Direktor haben keine Minute an den Goldbarren gedacht. Schließlich sollte ihr kleiner Liebling, ein Wunschkind, schon zwei Tage eher und damit am Silvestertag das Licht der Welt erblicken.

Die in Spremberg aufgewachsene Mutter und ihr Ehemann haben sich an der Uniklinik in Düsseldorf kennengelernt. 2014 haben sie im Spreewald geheiratet. Ihre beruflichen Wege führten sie nach Herzberg. "Wir fühlen uns richtig wohl hier", sagen sie und loben die "herrlich grüne Umgebung". Radfahren, Paddeln, Spazierengehen, das lieben sie beide. Und jetzt natürlich zuerst ihren süßen kleinen Schatz. "Baden, das ist eher meine Aufgabe", berichtet Roland Reinehr stolz und gibt gleich danach zu: "Nachts ist meine Frau immer als erste wach." Sie lächelt ihn an: "Dafür hat die Frau eben die Antennen."

Und die Kleine, hat sie schon ihren eigenen Kopf? "Klar, beim Mützchen aufsetzen und Strümpfe anziehen protestiert sie lautstark." Und wie geht es weiter in der Familienplanung? "Eine Zweites darf es schon noch sein, gern auch ein Junge", sagt der Vater und lächelt seine Frau an. Beide haben einen Wunsch: "Sagen Sie bitte Chefärztin Dr. Kathrin Angelow und der leitenden Chefärztin Veronika Jeschke mit ihrem Team ein herzliches Dankeschön für die exzellente Betreuung."

Übrigens: Die Sparkasse hat sich mit ihrer Goldbarren-Aktion schon zweimal "verzockt", immer dann, wenn sie bei Zwillingsgeburten noch einen dazu packen musste. Vorstand Jürgen Riecke lächelt da nur: "Das machen wir aber herzlich gern!"