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| 01:07 Uhr

Alle ziehen immer noch an einem Strang

Großrössen.. Die Gemeinschaft ist es, die das Dorffest in Großrössen gelingen lässt. Davon zumindest ist Ortsbürgermeister Peter Schumann fest überzeugt. Sven Gückel

Je zwei Vereinsmitglieder der Ortsfeuerwehr, des Frauenchores, des Jugendclubs und des Sportvereins sind daher im Festausschuss integriert. „So ist es möglich, dass sich ein Großteil des Dorfes auch diesmal wieder mit dem Fest identifiziert hat“ , fügt er an. Während am Samstagvormittag die Jugendfeuerwehren für ihren Wettstreit den Festplatz belegten, eröffnete ein Seniorennachmittag das spätere Festprogramm. Ein Kindertheater aus Berlin unterhielt die ältere Generation, deren Erscheinen daher mit den Enkeln erwünscht war. Am Abend gab es eine Tanzparty.
Zuvor jedoch galt es für alle Festbesucher, sich am abgesteckten Hindernisparcours für Kutschen einzufinden. Zwölf Teams aus Großrössen, Gräfendorf, Beyern, Herzberg und Züllsdorf hatten sich eingefunden, um ein- oder zweispännig einen Sieger zu ermitteln.
Dabei galt es, 16 abgesteckte Passagen ohne Fehler zu durchfahren und das in der schnellstmöglichen Zeit. Kein leichtes Unterfangen. Auch der Einsatz großer Pferde stellte nicht unbedingt einen Vorteil für die Rennkutschen dar. Schnell, rasant und wendig erwiesen sich vielmehr die kleineren Vierbeiner, wie sie Hardy Bauer zum Einsatz brachte. Der Gräfendorfer, der für den Reit- und Fahrverein Züllsdorf an den Start ging, ließ der Konkurrenz keine wirkliche Chance und sicherte sich den Sieg, dicht gefolgt von seiner Tochter Doreen. Sie machte das Familienglück durch Platz zwei perfekt. Rang drei, und damit das Schleifenband für die Pferde, ging an Helmut Neumann vom Reitverein Gräfendorf.