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Aktuell sind zwei Brücken dran

An der Neudecker Brücke geht es jetzt ans aufwendige Verschalen und Betonieren. Die Risssanierung ist beendet.
An der Neudecker Brücke geht es jetzt ans aufwendige Verschalen und Betonieren. Die Risssanierung ist beendet. FOTO: dmu1
Uebigau-Wahrenbrück. Im Moment sind es zwei Brücken, an denen im Stadtgebiet gearbeitet wird. Die in Neumühl steht kurz vor der Fertigstellung. Sylvia Kunze

Bis Ende des Monats, so die Aussage von Bürgermeister Andreas Claus, sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Die andere Brücke, an der aktuell gebaut wird, ist die in Neudeck. An diesem Elsterüberweg sind die Bauarbeiter im Verzug, weil die Sanierung der Risse in den drei Bögen der unter Denkmalschutz stehenden Brücke deutlich länger gedauert hat als geplant. Wie Steffen Kulka, Bauüberwacher beim Landesbetrieb für Straßen, auf Nachfrage mitteilt, habe man diese aufwendigen Arbeiten nun endlich abschließen können. Was jetzt vor den Bauarbeitern liegt, ist jedoch nicht weniger arbeits- und zeitintensiv: das Anfertigen der Schalung für die Stirnwände und die Fahrbahnplatte. Das sei eine wahre "Fummelarbeit", weiß der Vertreter des Bauherrn.

Und während man in Neudeck und Neumühl die Sanierung vorantreibt, werden im Rathaus die nächsten Projekte vorbereitet. Bereits in den nächsten Tagen dürfte das Überarbeiten des nicht mehr befahrbaren Radweges von Beutersitz nach Beutersitz-Bahnhof beginnen. Die Submission sei bereits erfolgt, informiert Claus. In dem Zuge werde auch noch für den Wurzelschutz am noch neuen Radweg zwischen Beutersitz und Winkel gesorgt, benennt der Bürgermeister ein weiteres Detail dieses Auftrags.

Darüber hinaus hat er bekräftigt, zum Thema Straßen begleitende Radwege jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen, um verantwortliche und geldgebende Stellen zu sensibilisieren. So habe er weitere Gespräche bezüglich des geplanten Rad- und Gehweges in Wiederau führen können. Dieser sei nach wie vor immens wichtig, um die Richtung Langennaundorf gelegenen Grundstücke endlich sicher an die Ortslage anbinden zu können.

Planungen gehen dahin, dass ein Geh- und Radweg vom landwirtschaftlichen Weg aus Richtung Langennaundorf weitergeführt werden soll Richtung Dorf, eine Verkehrsinsel zum Kreuzen der Straße vorgesehen sei und die Fortführung des Weges über die Brücke bis hin zur Gaststätte geht. Ab dort werde dann eine andere Lösung favorisiert. Man gehe aktuell davon aus, die gesamte Ortsdurchfahrt grundhaft auszubauen und die Wegführung des Radweges dann auf die neue Straße zu legen (analog der Lösung in Marxdorf). Bauzeiten wurden noch nicht genannt.

Claus macht zudem deutlich, dass im Stadtgebiet noch einige Lückenschlüsse nach wie vor dringlich sind: zum Beispiel an der Landesstraße zwischen Langennaundorf und Uebigau, an der Bundesstraße zwischen Beutersitz und Langennaundorf sowie an der Verbindung Bundesstraße bis Ortslage Wahrenbrück.

Außerdem geht er davon aus, dass sich mit Fertigstellung der Ortsumfahrung um Bad Liebenwerda eine steigende Verkehrsbelastung ergeben werde und man deshalb auch solche Straßenabschnitte im Stadtgebiet entlang der Bundesstraße zwischen Lausitz über Bönitz nach Marxdorf ebenfalls im Blick behalten und auf die Dringlichkeitsliste setzen müsse.

Der Abgeordnete Axel Eichelbaum hat in diesem Zusammenhang noch einmal eine Informationsveranstaltung mit Vertretern vom Land und vom Kreis angemahnt, in der es um wichtige Vorhaben in Sachen Straßenbau im Stadtgebiet geht und man mit den Stadtverordneten über Pläne und Notwendigkeiten spricht.