ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:07 Uhr

Aktion „Offene Gärten“ im Elbe-Elster-Land
Aber bisher nur wenige Gastgeber

So mancher hübsche Garten bleibt im Elbe-Elster-Land oftmals der Öffentlichkeit verborgen. Die Aktion „Offene Gärten“ möchte genau das ändern. Noch werden dafür Gastgeber gesucht.
So mancher hübsche Garten bleibt im Elbe-Elster-Land oftmals der Öffentlichkeit verborgen. Die Aktion „Offene Gärten“ möchte genau das ändern. Noch werden dafür Gastgeber gesucht. FOTO: fotolia/S.H.exclusiv / fotolia
Elbe-Elster-Kreis. Nachgefragt: Wird es bald „Offene Gärten“ im Elbe-Elster-Land geben? Der Organisator sagt definitiv: „Ja!“ Von Sylvia Kunze

Noch bleiben einige Tage Zeit, bis David Falkenberg, Organisator der Aktion „Offene Gärten im Elbe-Elster-Land“ sozusagen die letzten Anmeldungen auf dem Tisch haben muss. Aber schon jetzt zeichnet sich nach vielen Gesprächen und Telefonaten, die Falkenberg geführt hat, ab: Es wird wohl viele Interessierte geben, die sich in den offenen Gärten umsehen wollen. Nur bleibt die Zahl der Mutigen, die letztlich ihre Gärten für die Öffentlichkeit öffnen, vermutlich beim ersten Anlauf der Aktion gering. Bislang liegen erst vier definitive Anmeldungen vor. „Das ist - noch - wenig. Zehn ist und bleibt meine Wunschzahl für den Anfang. Aber auch wenn es nicht so viele werden, wage ich den Start. Ich will keinen Rückzieher machen“, bleibt der im Uebigauer Ortsteil Bomsdorf lebende Gartenfan an seinen Plänen dran.

Es könnten ja vielleicht auch noch ein paar mehr Gastgeber werden, lässt er durchblicken. Er habe noch einige Gespräche mit potenziellen Interessenten geführt, die sich aber nicht abschließend geäußert haben, darunter auch eine Kleingartensiedlung. Er will in den nächsten Tagen noch einmal nachfragen, wie sich jene mit dem bisherigen „Vielleicht“ nun abschließend positionieren. Noch mehr würde es ihn freuen, wenn die Rückmeldungen von selbst kämen.

Falkenberg führt das zurückhaltende Herangehen von Gartenbesitzern, die durchaus was zu zeigen hätten, auf die Unsicherheit zurück. „Unsicherheit, was sie an so einem Wochenende erwartet“, glaubt er. Dabei werde nicht viel abverlangt, mal davon abgesehen, bis dato unbekannte Menschen in das private Reich zu lassen. „Belohnt wird man dabei mit viele netten Begegnungen, einem regen Erfahrungsaustausch und manchmal auch so mancher Anregung“, sagt der Bomsdorfer, der zuvor mit seinem Mann in Köln wohnte und dort bei einer analogen Aktion zuerst als Besucher und dann als Gastgeber in den eigenen Garten einlud und beste Eindrücke und Erfahrungen sammelte.

David Falkenberg lädt noch einmal zum aktiven Mitmachen ein: „Egal ob kleiner Hausgarten oder großer Parkgarten, ob Staudengarten oder Streuobstwiese, ob thematisch geordnet oder allerlei. Das Einzige was zählt: Ihr Garten ist es für Sie wert, gezeigt zu werden und Sie können sich überwinden, anderen Gartenfreunden zu präsentieren, was Sie geschaffen haben oder am Schaffen sind.“

Vorgesehen für die Aktion sind zwei Wochenenden in diesem Jahr: am 19. und 20. Mai sowie am 11. und 12. August. Dann soll es heißen: „Hereinspaziert, die Tore stehen offen – private Gärten öffnen ihre Tore“. Um den Besuchern zu ermöglichen, mehrere Gärten im Elbe-Elster-Land besuchen zu können, sollte der Zeitraum von 11 bis 17 Uhr nicht unterschritten werden. Längere Öffnungszeiten sind selbstverständlich möglich. Damit die teilnehmenden Gartenfreunde auch selbst auf Entdeckungstour gehen können, sind sie nicht verpflichtet, an den zwei Wochenenden komplett zu öffnen. Zwei Aktionstage sollten allerdings angeboten werden.

Infos zur Aktion und Kontakt:
www.offenegaerten-eel.de,
E-Mail: offenegaerten-eel@david-falkenberg.de