Das Brandiser Buswartehäuschen an der B 101 ist in diesen Tage ein besonderer Hingucker und macht dem gleich daneben stehenden Zunftbaum, der in jedem Jahr auf eine andere Weise geschmückt wird, durchaus Konkurrenz. Zu verdanken ist das einer Initiative von Malermeister Manfred Kuring, der schon einige Zeit darüber nachgedacht hat, das dunkle Häuschen zu verschönern.

Die Enkel haben den letzten Anstoß dazu gegeben

Den letzten Anstoß dazu haben einige seiner Enkel gegeben, als sie jüngst bei Oma und Opa in Brandis zu Besuch waren und „beschäftigt werden sollten“, gesteht Manfred Kuring. Seine Idee: die Unterstellmöglichkeit als Rahmen für eine biblische Szene nutzen. Und weil die Bushaltestelle für den Brandiser den Stall assoziiert, in dem Maria einst zum Weihnachtsfest in Betlehem ihr Kind zur Welt gebracht hat, wollte er genau diese Szene auf Leinwand bringen.
Die drei Enkel waren sofort mit bei der Sache, haben beim Aufspannen der Leinwand und ersten Zeichenaktionen geholfen. Fertigstellen musste das Bild dann aber der Opa. Er hat es gern gemacht, sich Helfer im Dorf gesucht und die mit dem Bild versehene Leinwand in der Bushaltestelle umziehen lassen.

Am Wochenende wird das Bild um ein fehlendes Detail ergänzt

„Wie viele da schon vorbeigegangen sind oder beim Vorbeifahren extra angehalten haben, um sich das anzusehen und eventuell auch ein Bild zu machen“, freut sich Manfred Kuring, dass seine Idee so gut ankommt. Aber „Es fehlt noch was. Das wird am Wochenende hinzugefügt“, lädt er zum (nochmaligen) Besichtigen der Krippenszene im Brandiser Buswartehäuschen ein.