Weil Klärschlamm zukünftig nicht mehr auf landwirtschaftlichen Flächen aufgebracht werden kann, sondern stattdessen in die Verbrennung geschickt werden muss, rechnet der Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband im Jahr 2020 mit Mehrkosten in Höhe von 140000 Euro. Davon hat Verbandsvorsteher Mario Kestin in einem Ausblick auf das kommende Jahr berichtet.
Etwa 12 000 Tonnen Klärschlamm fallen jährlich beim Herzberger Verband an. Klärschlamm ist nach der Reinigung der Abwässer sozusagen das Restprodukt. Er ist pechschwarz und geruchlos. Auf 1000 Gramm entfallen vier Prozent Trockensubstanz. Der Rest ist Wasser. Der Klärschlamm ist nass ausgebracht worden, zum Beispiel von der Gräfendorfer Agrargenossenschaft, die jährlich etwa 8000 Tonnen abnahm.