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Abwasserbeschlüsse für 2017 in Mühlberg gefasst

Mühlberg. Sowohl Gebühren und Beiträge für die Abwasserbeseitigung im Stadtgebiet als auch der Wirtschaftsplan des städtischen Eigenbetriebes Abwasserbeseitigung für das laufende Jahr sind jetzt beschlossene Sache. Bürgermeisterin Hannelore Brendel ist froh, dieses Thema jetzt vom Tisch zu wissen, nachdem die Beschlussvorlagen von den Abgeordneten Ende des vergangenen Jahres noch abgelehnt wurden. Sylvia Kunze

"Diesmal haben sich Mehrheiten für die vorgelegten Kalkulationen und Pläne gefunden", atmet Brendel auf.

In der eigens dafür anberaumten außerordentlichen Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend wurde im Vorfeld der Abstimmung aber noch einmal heftig diskutiert und erneut die Tatsache kritisiert, dass die Kalkulation einerseits eine Gebührenerhöhung für die Entsorgung abflussloser Sammelgruben mit sich bringt, im Gegenzug aber die Kosten für die Entsorgung von Gruben minimiert, die nicht den technischen Anforderungen entsprechen und noch umgerüstet werden müssen.

Für die Bürgermeisterin, die zugleich auch Werkleiterin des städtischen Eigenbetriebes Abwasserbeseitigung ist, steht dahinter ein klarer Arbeitsauftrag. Sie soll alle Anstrengungen unternehmen, dass diese alten Gruben, die noch den derzeitigen technischen Normen entsprechen, endlich modernisiert werden. Und das, so schnell wie möglich. "Die betreffenden Grundstücksbesitzer hatten lange genug Zeit. Wir müssen sie alle noch einmal einladen oder von Haus zu Haus gehen und mit Nachdruck ihr Handeln einfordern", kündigt Hannelore Brendel an.