Einer davon ist Paul Salomo aus Falkenberg, der uns nachfolgend mitteilte, was ihm aufgefallen ist:

Der Tunnel in der Liebenwerdaer Straße in Falkenberg wurde vor etwa 130 Jahren gebaut, und seit dieser Zeit hat sich der Verkehr, trotz Fahrbahneinengung und Einsicht in den Tunnel, logisch und ohne Probleme geregelt.
Mit dem Ausbau und der Einbindung der Bahnhofstraße in die Liebenwerdaer Straße, direkt am Tunnel hat sich - trotz Unterordnung der Bahnhofstraße - eine neue, nicht einsehbare Verkehrssituation ergeben. Diese wird von den Benutzern der Bahnhofstraße oft zum Erzwingen der Vorfahrt, manchmal sogar in provokatorischer Weise, genutzt.
Durch das Aufstellen der Verkehrszeichen 302 „Vorrang vor dem Gegenverkehr“ werden diese in ihrem Verhalten nun sogar noch bestärkt. Die Benutzer der Hauptstraße können trotzdem die Bahnhofstraße hinter dem Tunnel nicht einsehen und werden immer wieder zum Zurückfahren gezwungen.
Wie soll ein Fahrlehrer seinen Schülern eine solche Vorfahrtsregel erklären? Richtig wäre schon bei einer solchen Verkehrsplanung gewesen, gegenüber der Einmündung der untergeordneten Bahnhofstraße einen Spiegel aufzustellen, damit der Verkehr auf der Hauptstraße eingesehen werden kann. So wäre gewährleistet, dass die gesetzlich geforderte Vorfahrtsregel beachtet wird.