Der gläserne Beweis hat Zwischenstation im Büro der Leiterin des Schulverwaltungs- und Sportamtes, Marlis Eilitz, gemacht.

Entgegen genommen hatte die gläserne Plakette der Beigeordnete und Dezernent für Bildung, Jugend, Kultur, Gesundheit und Soziales, Roland Neumann, bei einem Festakt in Berlin. Hier waren Vertreter von Kommunen eingeladen, die im Bundesprogramm "Lernen vor Ort" mitgewirkt hatten. In den Bereichen Bildungsmanagement, -beratung, -monitoring und Übergänge von einer Lebens- und damit Bildungsetappe zur anderen hatten sich die Programm-Teilnehmer besonders ins Zeug gelegt. Doch im August endet die fünfjährige Förderung. Marlis Eilitz ist glücklich, dass es in Elbe-Elster geglückt ist, "Lernen vor Ort" mit vier Personalstellen im Bildungsbüro fortzuführen. So könne es gelingen, solche auch in die Öffentlichkeit ausstrahlenden Initiativen wie "Schüler trifft Chef", Haus der kleinen Forscher, die Berufsinformationstouren und die Unterstützung vielerlei Art für Schulen und Kitas fortzusetzen. Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen hatte in Berlin lobend hervorgehoben, dass in der Bildungsregion Elbe-Elster neben dem Bildungsbericht und der thematischen Analyse zu den Schülerbeförderungszeiten mit einer Fachkräfte-Bedarfsanalyse ein weiteres wichtiges Instrument des Bildungsmonitorings bereitgestellt wird. Jetzt soll das Wissen beim Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements an interessierte Kommunen weitergegeben werden. Für die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg soll eine gemeinsame Agentur in Trägerschaft der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) ins Leben gerufen werden. Im Landkreis Elbe-Elster ist man wild entschlossen, den Erfahrungs- und Wissensspeicher in diesem Bereich weiter anzureichern.