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Weihnachten im Schuhkarton
39 Päckchen werden auf die Reise geschickt

Die evangelische Kirchengemeinde Uebigau hat sich in diesem Jahr erstmals an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt.
Die evangelische Kirchengemeinde Uebigau hat sich in diesem Jahr erstmals an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt. FOTO: Sarah Hellriegel
Uebigau. Bei „Weihnachten im Schuhkarton“ hat die gesamte Uebigauer Kirchengemeinde mitgeholfen. Sylvia Kunze

39 Päckcken treten von Uebigau aus den Weg in die weite Welt an und bereichern die Aktion „Weihnachten im Schukarton“. Die evangelische Kirchengemeinde hat in diesem Jahr erstmals daran teilgenommen. Treibende Kraft dabei war Gemeindepädagogin Sarah Hellriegel. Die hatte schon einmal privat so ein Päckchen für „Weihnachten im Schukarton“ gepackt und war bei einem Bericht im Fernsehen, der sich um eine Kirchengemeinde und ihr Engagement für die Aktion drehte, auf die Idee gestoßen worden, es zu Hause auch einmal derart anzugehen.

Im Gemeindebrief und bei Gottesdiensten wurde der Aufruf verbreitet, tatkräftig mitzuhelfen. Und deshalb schwelgte man in Uebigau schon mitten im Sommer in ersten Vorbereitungen. „Beim Gemeindefest wurde selbst gemachte Marmlade verkauft. Der Erlös war dazu bestimmt, für die Aktion einkaufen gehen zu können“, berichtet Sarah Hellriegel. Denn Inhalt der Geschenkpäckchen aus Uebigau sind unter anderem Süßigkeiten, Duschgel, kleinere Spielsachen und Schulmaterialien. Darüber hinaus haben einige Fleißige Socken und Mützen gestrickt, die ebenfalls mit eingepackt wurden.

Großen Anteil haben auch die Mädchen und Jungen, die die Christenlehre besuchen. „Sie haben die Päckchen hübsch mit Geschenkpapier beklebt und tatkräftig beim Packen geholfen. Außerdem haben die Jüngeren Bilder gemalt und die Älteren Weihnachtskarten in englischer Sprache geschrieben, die ebenfalls mit auf die Reise in jede Länder gehen, in denen es Kindern nicht so gut geht“, so Sarah Hellriegel weiter.

Die ist ganz beeindruckt: „Dass so viele Päckchen zusammenkommen, damit habe ich nicht gerechnet“, sagt sie und ergänzt: „Bei der Abgabe in der Torgauer Sammelstelle konnte ich auch noch eine Spende in Höhe von 163 Euro übergeben.“