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3,2 Tonnen sind in der Kelterei

Bei der Lese des Müller-Thurgau hatten die Schliebener Weinbauern am Samstag Unterstützung von vielen Helfern.
Bei der Lese des Müller-Thurgau hatten die Schliebener Weinbauern am Samstag Unterstützung von vielen Helfern. FOTO: Dieter Müller/dmu
Schlieben. Mehr als 50 fleißige Helfer, Vereinsmitglieder und Gäste aus der Region, haben am Samstagvormittag den Weinbauverein Schlieben bei der Müller-Thurgau-Lese unterstützt. Wie die Vereinsvorsitzende Anette Engel berichtet, wurden 3,2 Tonnen der Weißweinsorte gelesen. Birgit Rudow /

Der Öchslegrad beim Müller-Thurgau des Jahrgangs 2017 beträgt 74. "Das ist ein gutes durchschnittliches Ergebnis, mit dem wir bei der Wetterlage in diesem Jahr sehr zufrieden sind", so Anette Engel. Die Reben wurden gleich in die Kelterei nach Meißen gebracht.

Schon in der vergangenen Woche haben die Schliebener Vereinsmitglieder die Sorte Bacchus geerntet. 1600 Kilogramm standen am Ende zu Buche. Im vergangenen Jahr waren es 1750 Kilo.

"Beim Bacchus hat uns das Wetter große Probleme bereitet. Wir waren jeden zweiten Tag im Berg, um faule Trauben rauszusortieren. Es hat viel geregnet, war nicht sehr warm und auch nicht sehr sonnig. Somit liegt der Öchslegrad beim Bacchus in diesem Jahr nur bei 70. Im letzten Jahr waren es 79. Mit dem Ertrag können wir zufrieden sein, mit dem Öchslegrad nicht", so die Vereinsvorsitzende.

Auch in Bad Liebenwerda und Lausitz bereiten sich die Weinbauern auf die Lese vor. Sowohl Rico Leonhardt als auch Gunter Schurig wollen vermutlich an diesem Wochenende lesen.