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Park Ahlsdorf
25 000 Euro für das „schwarze Meer“ im Park

Ahlsdorf. Der Weg zu kompletten Renaturierung ist noch lang. Von Birgit Rudow

Mit der Renaturierung des Teiches nahe des ehemaligen Freibades soll in diesem Jahr die Sanierung des Parks in Ahlsdorf im zweiten Bauabschnitt fortgesetzt werden. Darüber informierte Schönewaldes Bürgermeister Michael Stawski (parteilos) auf dem Neujahrsempfang. Das „schwarze Meer“, wie die Ahlsdorfer den Teich nennen, muss dafür auch ausgebaggert werden. Für die Arbeiten sind insgesamt etwa  25 000 Euro notwendig. Sie kommen als Förderung komplett von der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg.

Im vergangenen Jahr wurden 5000 Euro von der unteren Naturschutzbehörde des Kreises dafür genutzt, mit der Aufarbeitung des Baumbestandes im Park zu beginnen. „Der Park soll Schritt für Schritt wieder zu einem Schlosspark hergerichtet werden, der seinem Namen alle Ehre macht“, so der Bürgermeister.

Doch bis dahin ist es noch ein sehr weiter Weg. Für die Herrichtung des Parks ist ein finanzielles  Gesamtvolumen von etwa 2 Millionen Euro notwendig. Damit ist die kleine Stadt Schönewalde allein völlig überfordert und muss sich viele Partner und Gönner suchen. Und wenn der renaturierte Zustand des Areals später beibehalten werden soll, wie es im denkmalpflegerischen Konzept dargestellt ist, dann müssten drei Gärtner den Park ganzjährig pflegen, erläuterte Michael Stawski.

Der Park am Schloss Ahlsdorf ist Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden und weist mittlerweile starke Verwaldungserscheinungen auf. Seit vielen Jahren versucht die Stadt, den Park zu retten. 2011 hatte sie sogar erwogen, den unter Denkmalschutz stehenden Park an einen Verein oder private Interessenten abzugeben.