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| 17:01 Uhr

„Wichtige Haltelinie nach unten“
130 Maler und Lackierer streichen in Elbe-Elster mehr Geld ein

FOTO: IG BAU
Elbe-Elster. Lohn-Plus fürs Streichen und Tapezieren: Für die rund 130 Maler und Lackierer im Landkreis Elbe-Elster gelten ab sofort höhere Mindestlöhne.

Wer einen Gesellenbrief in der Tasche hat, muss seit dem 1. Mai mindestens 12,40 Euro pro Stunde verdienen – ein Plus von rund 95 Euro im Monat. Helfer ohne Ausbildung kommen auf einen Stundenlohn von wenigstens 10,60 Euro. Das teilt die Handwerksgewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt mit.

IG BAU-Bezirksvorsitzende Regina Grüneberg spricht von einer „wichtigen Haltelinie nach unten“. An die Untergrenzen müssen sich alle 34 Maler- und Lackiererbetriebe im Elbe-Elster-Kreis halten. „Entscheidend für die harte Arbeit in der Branche ist aber der Tariflohn. Der liegt derzeit bei 15,35 Euro pro Stunde“, so Grüneberg. Anspruch hierauf haben Gesellen, die Gewerkschaftsmitglieder sind und deren Betrieb in der Maler- und Lackierer-Innung ist.

(pm/blu)