“Ich habe mit Christin Franzke gesprochen, die bisher die einzige Kandidatin war. Wir kennen uns, haben früher sogar zusammen gearbeitet. Wir finden beide, dass es doch viel schöner ist, wenn die Besucher des Festes zwischen mehreren Kandidatinnen auswählen können„, sagte Nicole Eichhorn, die sich für die Auftritte beim Appelfest gewappnet sieht: “Zwei Wochen Vorbereitung müssen reichen.„

Die Kandidatin ist von ihrer Heimatstadt begeistert. “Auch wenn einige das anders sehen: Guben hat einiges zu bieten. Da ist zum Beispiel die Umgebung mit den vielen Seen. Hier kann, wer Lust hat, ausgiebig spazieren oder wandern. Wo ist es sonst noch so grün wie in und um Guben?„

Auch die baulichen Veränderungen der vergangenen Jahre beeindrucken sie. “Wenn ich zum Beispiel den Kletterfelsen oder den Bereich um die Corona-Schröter-Schule, in die ich selbst gegangen bin, sehe, kann ich nur sagen: Mensch, hier hat sich einiges getan.„ Gästen der Stadt würde sie zudem unbedingt die Neißeterrassen zeigen. “Ich habe aber auch alte Bilder der Stadt gesehen und muss sagen, dass ich Guben gern schon zu Zeiten der Straßenbahn und der Neiße schifffahrt kennengelernt hätte.„

Beruflich strebt Kandidatin Nicole Eichhorn eine Karriere bei der Bundeswehr an. Seit Juli absolviert sie dort eine Ausbildung als Feldwebelanwärterin.

Am Samstag hatte noch eine weitere Gubenerin ihre Bewerbungsunterlagen beim MuT abgegeben. Tags darauf zog sie ihre Kandidatur aber aus persönlichen Gründen wieder zurück. Die Bewerbungsfrist läuft am kommenden Freitag, dem 27. August, ab.