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| 01:24 Uhr

Zusammenarbeit wird wieder spannend

Guben.. Zur Vorbereitung eines neuen Sokrates-Projektes haben sich dieser Tage Schulpartner im Lyzeum des luxemburgischen Diekirch getroffen. Fünf Schulen aus vier Ländern – Niederlande, Frankreich, Luxemburg und Deutschland – schickten ihre Vertreter. (pm)

„Insgesamt wollen sogar sechs Schulen aus fünf Ländern zusammenarbeiten, die weitere Mitarbeit einer polnischen Schule ist vorbereitet“ , sagt Ulrike Dunkel, Leiterin der Gubener Europaschule. Deren Lehrerinnen Sigrid Haupt und Heike Janus, so Dunkel, diskutierten und entwarfen mit ihren europäischen Kollegen ein internationales Projekt zur Thematik "Gesundheitsprävention durch Ernährung und Bewegung". Geplant und vorbereitet worden sei eine Zusammenarbeit mit gemeinsamen Veranstaltungen und Aktionen bis zum Jahr 2010. Beide Lehrerinnen seien sich schon jetzt einig, dass es zwischen den einzelnen Ländern und Regionen große Unterschiede gibt und es wieder eine spannende, intensive und lehrreiche Partnerschaft werden könne.
Erleichternd komme hinzu, dass sich fast alle Partner schon kennen. So besuchten bereits Vertreter der Partnerschulen unter anderem die Gubener Europaschule bei deren letzter Europawoche. Neu im Bund sei die Luxemburger Schule, an der etwa 2000 Schüler lernen.
Mit dem Schuljahr 2008/2009 befänden sich alle Teilnehmer in den Startlöchern und würden jetzt auf die Genehmigungen ihrer nationalen Agenturen warten.
Die Europaschule, so Ulrike Dunkel, arbeitet schon seit neun Jahren erfolgreich an internationalen Comenius-Projekten, wie dem Sokrates-Projekt, und pflegt internationale Kontakte. Bemerkenswert sei, dass die Gubener in den zurückliegenden drei Jahren als so genannte ruhende Partner am Projekt teilgenommen haben, das heiße ohne Zuschuss der Europäischen Union. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Ausschüttung von Lottomitteln der Sparkasse und verschiedener weiterer Sponsoren habe die Europaschule auch in dieser Zeit die Kontakte zu ihren Partnerschulen aufrechterhalten können
Mit der Genehmigung des neuen Projektes, so Ulrike Dunkel, ergeben sich vielfältige Möglichkeiten der noch intensiveren Einbindung von Schülern und deren Teilnahme an Austauschen mit den Partnerschulen.