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Zuhörer bekamen Gänsehaut

Spremberg/Spree-Neiße.. „It’s Showtime“ hieß es am Freitagabend im Saal des Gasthofes „Georgenberg“ in Spremberg. Hier fand in dritter Auflage die Offene Bühne der Musik- und Kunstschule des Landkreises Spree-Neiße statt. André Kurtas

Auch diesmal agierte Musikpädagoge Kai Bohun als Moderator.
Wer schon immer davon überzeugt war, dass seine Fähigkeiten auf die Bühne gehören, konnte sich am Freitagabend dem Publikum stellen. Davon machten diesmal 19 junge Sängerinnen und Sänger Gebrauch, die von ihren Fachlehrern Silvia Noack, Kai Bohun, Matthias Thiemig sowie dem Spremberger Schlagzeuger Alexander Drews und Ramona Geisler von der Fachhochschule Lausitz musikalisch begleitet wurden. Für die Technik im Saal sorgte Michael Metag vom Gasthof „Georgenberg“ . Er stellte Saal und Technik kostenlos zur Verfügung.
Die Gäste, unter ihnen auch die Leiterin der Musik- und Kunstschule Spree-Neiße, Sonja Junghänel, fieberten mit den Akteuren mit, drückten ihnen die Daumen und spendeten kräftig Applaus.
Neben Gesangstalenten aus Spremberg bewiesen auch Teilnehmer aus Bautzen und sogar aus dem englischen Manchester ihr Können. Das umfangreiche Repertoire reichte von Chormusik bis hin zu Tanzdarbietungen. Letztere gab es durch Schülerinnen des Fachbereiches Ballett/Showtanz aus Forst unter der Leitung von Sybille Otto zum ersten Mal.
Die meisten der Akteure, wie beispielsweise Maria Twarz, waren gleich mehrmals in verschiedenen Besetzungen zu hören. Sehr gut gefiel dem Publikum auch Alan Taylor, der mit seinen 62 Jahren nicht nur der älteste Teilnehmer war, sondern auch den weitesten Anreiseweg hatte. Der im englischen Manchester aufgewachsene Musiker, der heute in Duisburg lebt, arbeitete früher im Gaskombinat Schwarze Pumpe. „Vor zwölf Jahren habe ich meine Frau Brigitte im Spremberger Ratskeller kennengelernt“ , erklärte Taylor seine Verbundenheit zur Region. „Wir haben von der Offenen Bühne im Internet gelesen und gesagt, dass ich dabei sein muss“ , so Taylor.
Mit Titeln wie „Amarillo“ entfachte der Vollblutmusiker einen Sturm der Begeisterung. Aber auch alle anderen Akteure konnten sich hören lassen.
Gegenüber der Veranstaltung im vergangenen Jahr strömten noch mehr Besucher zur Offenen Bühne, unter ihnen natürlich viele Eltern, Freunde und Bekannte der jungen Künstler. Erstmals zu den Zuschauern gehörten Roswitha Kreibich und Mandy Lehmann, die einfach Lust hatten, einmal junge einheimische Künstler auf der Bühne live zu erleben, wie sie erklärten.
Mit Freude und beeindruckendem Engagement präsentierten die Akteure an diesem Abend ein spannendes und kurzweiliges Programm mit vielen musikalischen Leckerbissen.