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Zu Himmelfahrt an den Strand

Auch am Strand des Badessees Bresinchen gab es zu Himmelfahrt eine große Sause.
Auch am Strand des Badessees Bresinchen gab es zu Himmelfahrt eine große Sause. FOTO: Ute Richter/utr1
Schenkendöbern. Bei bestem Fahrradwetter haben sich am Himmelfahrtstag viele Männergruppen und Familien auf den Weg rund um Guben gemacht. Viele Lokalitäten luden zum gemütlichen Beisammensein ein. Ute Richter / utr1

Im Kerkwitzer "Dorfkrug" gab es Blasmusik und Deftiges. Ein großer Anziehungspunkt ist seit Jahren die Lauschützer Mühle. Schon von Weitem war Musik zu hören. Seit Jahren bereiten sich Familie Mühlenberg und ihre fleißigen Helfer generalstabsmäßig auf diesen Tag vor. Egal ob beim Gummistiefelweitwurf, beim Schießen mit dem Schützenverein des PSV Guben, an den Versorgungsständen, am Räucherofen für die Forellen oder nur beim Einsammeln des Unrats - alles ging Hand in Hand. "Nur mit Hilfe von Freunden und Verwandten können wir den Ansturm, der jedes Jahr größer wird, stemmen", sagte die Hausherrin.

Einfach mal testen, wie es läuft, wollte der Veranstalter KF Event den Männertag am Bresinchener See. Die ehemaligen Pächter des Volkshauses, die sich als gute Partyausrichter in Guben und Umgebung einen Namen gemacht haben, hatten den Sandstrand in eine Partymeile für die ganze Familie verwandelt. Ab 10 Uhr gab es dort einen musikalischen Frühschoppen. Nach und nach füllte sich das Seeufer, an dem ab Mittag DJ Loreal für Stimmung sorgte. Einige Pärchen wagten ein Tänzchen. Die Kinder enterten die Hüpfburg. Clown Retzi präsentierte sein Programm vor zahlreichen Mädchen und Jungen. "Wir wollten einfach mal probieren, wie das von den Gubenern angenommen wird", sagte Dirk Kordt.

Und der Plan ist aufgegangen: Die Idee kam bei den Besuchern gut an. "Ein kleines bisschen wärmer hätte es sein könne, aber wenigstens regnet es nicht", sagte Gisela Schneider aus Guben. Ihr gefiel gut, was das einstige Volkshaus-Team auf die Beine gestellt hat. "Wir sind ganz zufrieden und haben schon Ideen im Kopf, wie wir das nächstes Jahr noch ausbauen können", erklärte Kordt.