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| 19:30 Uhr

Guben
Zebra, Löwe und Tiger feiern in Kita Regenbogen

Bunt verkleidet, feiert die Kita Regenbogen den Kindertag.
Bunt verkleidet, feiert die Kita Regenbogen den Kindertag. FOTO: LR / Silke Halpick
Guben. Einrichtung arbeitet seit 25 Jahren in Trägerschaft der Lebenshilfe. Guwo sponsert Spielgeräte.

Was machen Zebra, Löwe, Tiger in einer Kita? Sie feiern Kindertag. In der Gubener Kita Regenbogen ist eine große Tierparty angesagt. Die Einrichtung in der Obersprucke begeht in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen in Trägerschaft der Lebenshilfe Guben.

„Das Haus selbst wurde schon 1967 gebaut“, räumt Leiterin Marianne Noak ein. Doch erst 1993 übernahm der Lebenshilfeverein Guben den zweistöckigen Flachbau. In der Integrationskita werden 130 Kinder betreut, darunter sind auch neun mit Handicap, die in den Gruppen aufgeteilt sind. Zum 18-köpfigen Erzieherteam gehören auch drei ausgebildete Heilpädagogen.

Anlässlich des Jubiläums gab es einen 500-Euro-Scheck von der Gubener Wohnungsgesellschaft (Guwo). Mit dem Geld will die Kita entweder eine Federwippe oder Spielgeräte zum Selbstaufbau kaufen. Ein großes Holzboot, das die Eltern selbst zusammen gezimmert haben, steht bereits im Garten. 

Spenden in dieser Größenordnung sind selten, sagt Noak. „Wir freuen uns über jeden kleinen Betrag, den Eltern oder Betriebe beisteuern“, betont sie. Anfragen von Elterninitiativen gebe es immer wieder, erklärt Guwo-Geschäftsführer Martin Reiher. Das städtische Unternehmen fördert eigenen Angaben vor allem die Kinder- und Jugendarbeit. „Das sind alles unsere Nachwuchsmieter“, sagt Marketingchefin Ricarda Weigel augenzwinkernd.

Im Innenbereich der Kita Regenbogen hat die Stadt Guben im Vorjahr investiert. Ein barrierefreies Bad für Erwachsene entstand, was von Erziehern und Besuchern aus der Lebenshilfe-Wohnstätte benutzt wird. Auch im Krippenbereich gibt es jetzt einen neuen Sanitärtrakt mit Toiletten und Waschbecken für die ganz Kleinen. Auch der Fußboden ist teilweise neu.

Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll eine Rollstuhlrampe auf dem Wirtschaftsgelände errichtet werden. „Ein großes Problem haben wir mit den Fenstern“, sagt Noak. Verursacht durch einen Baufehler, seien diese nicht dicht. Einlaufendes Wasser verursacht auch im Innenbereich immer wieder Schäden. Die Stadt plant den Austausch der Fenster im Jahr 2020.

In der Kita Regenbogen werden die Kinder in Jahrgangsgruppen betreut. Die Einrichtung hat eine eigene Küche, in der nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gekocht wird. Sehr beliebt sind die speziell eingerichteten Werkstatträume wie die Holzwerkstatt oder das Maleratelier. Diese können die Kinder eigenständig nutzen.

(sha)