Seit Jahresbeginn haben sich 206 Personen offiziell in der Stadtverwaltung angemeldet. Auch in den vergangenen zwei Wochen habe es wieder neue Zugänge gegeben, informiert er.

Grundsätzlich sei die Zahl der Flüchtlinge, die in der Neißestadt eintreffen, aber rückläufig, wie Mahro betont. Das entspreche auch dem derzeitigen bundesweiten Trend. Die meisten der Flüchtlinge stammen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea. "Die Zahl der Bleibeberechtigten wächst ständig", betont Mahro. Durchschnittlich sechs Monate müssen die Menschen auf die Entscheidung im Rahmen ihres Asylverfahrens warten. "Das Jobcenter vergibt mittlerweile koordinierte Termine", sagt der Stadtchef.

Der Großteil der Flüchtlinge lebt in den Wohnheimen in der Bahnhofsstraße (144) und in der Deulowitzer Straße (159). Insgesamt 282 Menschen haben aber mittlerweile auch Wohnungen im Stadtgebiet bezogen. Als aktuelles Problem nennt Mahro die langen Wartezeiten auf die Schuluntersuchung. Das dauere mitunter bis zu sechs Monate. Doch ohne den Check können die Flüchtlingskinder nicht an den Schulen unterrichtet werden.