Zu einem echten Hingucker hat sich in den vergangenen Monaten das Mehrfamilienhaus in der Alten Poststraße 41/41a entwickelt. Die Gubener Wohnungsgesellschaft (Guwo) hat mit Hilfe von Fördermittel der Investitions- und Landesbank Brandenburg den Bau saniert, der eine interessante Geschichte vorweisen kann. Errichtet wurde das Haus nämlich im Jahr 1928 und hat somit den Zweiten Weltkrieg, die Jahrzehnte der DDR und die Wiedervereinigung über- beziehungsweise erlebt.
Im Herbst des vergangenen Jahres hatte die Guwo mit der Sanierung begonnen, ab August sollen die insgesamt zehn Wohneinheiten nun vermietet werden. Die Fertigstellung war ursprünglich einen Monat früher geplant gewesen, sie hatte sich aber aufgrund corona-bedingter Verzögerungen verschoben, war von Ricarda Weigel von der Guwo zu erfahren.

Direkter Blick auf die Neiße in Guben

Vor allem für Familien und junge Paare seien die Wohnungen geeignet, die auf der einen Seite einen Blick direkt auf die Neiße und auf der anderen Seite in einen kleinen, grünen Hinterhof bieten. Für das Ambiente zum Wohlfühlen würden nicht zuletzt die Loggien sorgen, die auch bei weniger gutem Wetter zu einem Aufenthalt im Freien einladen, so Ricarda Weigel weiter.
Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen möchte, was da in der Alten Poststraße entstanden ist, der darf sich den 1. August vormerken. An diesem Sonnabend lädt die Guwo zu einem Tag der offenen Tür ein. Eine vorherige Anmeldung ist dafür nicht erforderlich.