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Wo bleibt Hilfe bei praktischen Problemen?

Horst Wetzel vom Vorstand der Ortsgruppe 9 der Volkssolidarität Spree-Neiße in Guben schreibt zum Beitrag "Guben will nicht sorbisch sein" (25. Oktober): Wie wirklichkeitsfremd sind Ministerium und Domowina? Guben ist auch heute zur Hälfte slawisch! Oder werden die Polen ignoriert?! Guben ist wie keine andere Stadt an der deutsch-polnischen Grenze eine geteilte Stadt.

Hilft uns vielleicht mal einer in praktischen Problemen, die eine solche Teilung bringt?

Viele Teile der Infrastruktur können nicht effektiv genutzt werden, weil sie im anderen Teil der Stadt liegen, weil andere Standards und Vorschriften gelten. Der Polenbeauftragte der Bundesregierung ist Ministerpräsident von Brandenburg, er hat den Vorschlag einer gemeinsamen Wache gebracht. Sein Polizeipräsident hat das blockiert. Wenn Mangelverwaltung die Kommunalpolitik bestimmt, muss man sich nicht wundern.