| 02:36 Uhr

Winterdienste sind gerüstet fürs angekündigte Schnee-Wochenende

Heftiger Schnee ist in Guben und Schenkendöbern noch ausgeblieben, soll aber kommen. Viel Arbeit also für den Winterdienst.
Heftiger Schnee ist in Guben und Schenkendöbern noch ausgeblieben, soll aber kommen. Viel Arbeit also für den Winterdienst. FOTO: sha
Guben. "Der Winterdienst läuft", sagt Sven Rogosky, Baufachbereichsleiter im Gubener Rathaus. Eine geschlossene Schneedecke gibt es in der Neißestadt jedoch noch nicht. sha/dsf

Nach aktueller Wettervorhersage aber steht auch den Gubenern und Schenkendöbernern ein kaltes und schneereiches Wochenende bevor. In Guben ist das Unternehmen "Agrodienste" mit dem Winterdienst beauftragt, das in diesem Jahr erstmals auf den Straßen sowie Gehwegen den Schnee beräumt und streut. Die Mitarbeiter des ehemaligen Bauhofes sind nur noch an Schwerpunktstellen, wo vor allem Handarbeit gefragt ist, eingesetzt. Das betrifft beispielsweise Bushaltestellen sowie Kreuzungsbereiche. "Auch für uns ist das in diesem Jahr Neuland", sagt Rogosky. Der Bauhof der Stadt wurde im vergangenen Jahr aufgelöst, die Mitarbeiter dem Rathaus zugeordnet. Bereits ab November ist der Winterdienst in Bereitschaft. Bis 6 Uhr am Morgen müssen laut Satzung die Straßen und Gehwege beräumt sein, betont Rogosky. Das gelte auch für private Grundstücksbesitzer.

In Schenkendöbern setzt man auf einen dezentral organisierten Winterdienst. Das müsse man, erklärt Jörg Fischer vom Schenkendöberner Ordnungsamt. Für einen zentralen Winterdienst wie in Guben sei die gesamte Gemeinde Schenkendöbern mit 215 Quadratkilometern Fläche und zu bearbeitenden 144 Fahrbahnkilometern einfach zu groß. Die Verteilung auf mehrere Schultern aber funktioniere gut. Die zuständigen Winterdienstler entschieden selbst, ab wann gefahren werde, abhängig von der Wetterlage.

Die wird sich am Wochenende aller Voraussicht nach sehr winterlich zeigen. Während die Region Guben und Schenkendöbern in der Nacht zu gestern vom heftigen Schneefall wie in Cottbus oder im Amt Peitz verschont geblieben ist, soll es nach derzeitigen Prognosen vor allem in der Nacht von Samstag auf Sonntag auch in der Neißestadt und in der Großgemeinde ordentlich schneien. Viel Arbeit also für die insgesamt sieben Winterdienstler in der Region. Denn auch wenn die meisten Arbeitnehmer am Sonntag nicht los müssen - der Winterdienst muss.