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| 15:39 Uhr

Naemi-Wilke-Stift
Mit Festgottesdienst an die Anfänge des Stifts erinnert

Mit einem Open-Air-Gttesdienst, einer Bläsermatinee und einer Gebäudebennenung ging das Festwochenende zum 140. Geburtstag des Naemi-Wilke-Stift zu Ende.
Mit einem Open-Air-Gttesdienst, einer Bläsermatinee und einer Gebäudebennenung ging das Festwochenende zum 140. Geburtstag des Naemi-Wilke-Stift zu Ende. FOTO: Ute Richter
Guben. Gebäudeteil mit der Cafeteria wird nach der Schwester Oberin Adelheid Hahn benannt.

Mit einem Festgottesdienst unter freiem Himmel ist am Sonntagmorgen der letzte Tag des Festwochenendes zum 140. Geburtstags des Naemi-Wilke-Stiftes in Guben eingeläutet worden. Dabei wurde auch an den 400. Geburtstag des Gubener Bürgermeisters und Liederdichters Johann Franck erinnert. Dazu waren Gäste auch aus anderen deutschen Kirchengemeinden gekommen, aber  auch aus Polen und Tschechien.

Rektor Stefan Süß erinnerte noch einmal an die Anfänge der Stiftung, die vor 140 Jahren mit einem Kinderkrankenhaus begann. In einer anschaulichen Präsentation, die von den Mitarbeitern der jeweiligen Abteilungen vorbereitet worden war, wurde die Entwicklung der kirchlichen Stiftung aufgezeigt. Diese reichte von der Gründung des Kinderkrankenhauses 1878 und später eines Kindergartens über das Diakoniemutterhaus und die Zusammenlegung des Stiftskrankenhauses mit dem Kreiskrankenhaus Guben bis hin zum etappenweisen Neubau mit Intensivmedizin, Chirurgie, Innere Medizin und Orthopädie, also dem heutigen Gubener Krankenhaus. Von anfangs zwei Diakonissen ist das Wilkestift auf heute 425 fest angestellte Beschäftigte gewachsen.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Bläser aus dem Kirchenbezirk Lausitz der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Nach dem Gottesdienst wurde das Gebäude des Stiftes, in welchem sich heute unter anderem die Cafeteria befindet, nach der im vergangenen Jahr verstorbenen Oberin Schwester Adelheid Hahn benannt.

 Nach dem Mittagessen folgten eine Präsentation zum 140. Stiftsjubiläum und eine Führung durch das Stiftsgelände. Das Fest endete mit Kaffetrinken und einer Bläsermatinee.