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Wilkestift baut chirurgisches Ambulanzzentrum auf

Der alte OP-Bereich wird umgebaut.
Der alte OP-Bereich wird umgebaut. FOTO: Renate Kulick-Aldag
Guben. Am Naemi-Wilke-Stift in Guben wird der ehemalige OP-Bereich im Altbau für drei chirurgische Arztpraxen der Medizinischen Einrichtungsgesellschaft mbH Guben (MEG) umgebaut. Darüber informierte das Stift am Freitag. red/js

Die Gesamtkosten von rund einer Million Euro werden aus Eigenmitteln der Stiftung getragen. Der Umbau auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern schließt Anmeldungen, Wartezonen, erforderliche Nebenräume und einen Eingriffsraum für den Durchgangs-Arzt mit ein. Außerdem steht den Ärzten künftig ein ambulanter OP-Bereich zur Verfügung, der von allen Fachärzten des MEG genutzt werden kann. Das gesamte Areal ist barrierefrei zugänglich.

Nach intensiver Planung mit Erstellung von Brandschutz- und Hygienegutachten seien jetzt umfangreiche Arbeiten an den gebäudetechnischen Anlagen erforderlich, so Pastor Stefan Süß. Erneuert werden Raumlufttechnik- und Klimaanlagen, Sonnenschutzanlagen, Elektro-, Sanitär- und Regelungstechnik. Die Brandmeldeanlage wird erweitert. Am Bau beteiligt sind zehn Firmen, von denen bis auf eine Firma alle in der Region ansässig sind. Die Planung und Bauüberwachung liegen in der Hand des Gubener Ingenieurbüros Bärmann + Partner GbR gemeinsam mit dem Technischen Leiter des Wilkestifts, Matthias Reffke.