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| 02:35 Uhr

Wilke-Stift startet beschwingt ins Jahr

Guben. Beschwingt startet das Gubener Naemi-Wilke-Stift in das Jahr 2016. Zum Neujahrsempfang am Freitag hatten die Verantwortlichen die Band "Klezmeyers" aus Berlin eingeladen, die das anderthalbstündige Programm mit Klezmer-Musik auflockerte. Anne Nicolay-Guckland

Als eine der wichtigsten Einrichtungen und einer der größten Arbeitgeber der Stadt setzt das Naemi-Wilke-Stift auch zukünftig auf bestehende Kooperationen in Deutschland aber auch in Polen, erklärt Rektor Stefan Süß.

"Wir wollen die bestehenden guten Kontakte nach Osteuropa fortführen, denn auch wir profitieren davon", erklärt Süß. Das Gubener Naemi-Wilke-Stift verstehe sich als Krankenhaus und Diakonische Anstalt als Brückenbauer nach Osteuropa. Wie wichtig nicht nur Gubin und Polen, sondern Osteuropa insgesamt für den Wilke-Stift ist, verdeutlichte Süß in seiner Rückschau. "Seit 2014 hat die Stiftung begonnen, diese neue Nachbarschaft im Gesundheitsbereich zu leben", erklärt er. Ergebnis seien etwa deutsch-polnische Fachtagungen, ein Gesundheitstag, polnische Mitarbeiter und Patienten aber auch das Angebot von Informationen auf Polnisch. Gerade erst wurde im Krankenhaus die Position des "Deutsch-polnischen Gesundheitsorganisationskoordinators" geschaffen.

Diese Bemühungen lobte nicht nur Klaus-Dieter Kottnik, der als prominenter Gast für osteuropä ische Partnerschaften wirbt. Kottnik leitete von 2006 bis 2010 als Präsident das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche Deutschlands und berät derzeit die polnische Diakonie.

Auch der Vorsitzende des Aufsichtsgremiums der Stiftung, Carsten Wolter, bestärkt die derzeitige Arbeit der Stiftung. "Der Vorstand leistet eine gute und weitsichtige Arbeit", lobt Wolter den Weitblick von Rektor Stefan Süß und seinen Mitarbeitern.

Neben dem Krankenhaus befindet sich in der Trägerschaft der Stiftung unter anderem eine Kindertagesstätte, eine Erziehungs- und Familienberatungsstelle, ein Bildungszentrum sowie eine Diakonie-Sozialstation. Etwa 400 Beschäftigte sind in der Stiftung und deren Tochtergesellschaften tätig.