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Sachschäden
Wieder verstärkt Wildunfalle in der Region

Es mehren sich wieder die Wildunfälle auf den Straßen.
Es mehren sich wieder die Wildunfälle auf den Straßen. FOTO: Behnke
Spree-Neiße. Eine Häufung von Wildunfällen hat die Polizei Anfang der Woche registriert. So kam es am Montagnachmittag auf der L 51 bei Cottbus zu einem Wildunfall zwischen einem Auto und einem Reh. red/js

Der Sachschaden beträgt etwa 3000 Euro. Gegen 23 Uhr kollidierten zwischen Guhrow und Werben ein Auto und ein Reh, ein Wildschwein wurde am Dienstag gegen 5.45 Uhr bei Groß Luja von einem Auto erfasst. In beiden Fällen wurde der Schaden an den Fahrzeugen mit 2000 Euro angegeben. Nur Minuten später ereignete sich auf der L 49 bei Forst ein weiterer Verkehrsunfall, zwischen einem Auto und einem Reh. Die Schadenshöhe am Auto ist der Polizei am Dienstag noch nicht bekannt gewesen.

Die Polizei warnt wegen der Paarungszeit vom September bis Januar vor unberechenbaren Reaktionen der Wildtiere, die außerdem vermehrt auf abgeernteten Feldern auf Nahrungssuche und gerade in der morgendlichen und abendlichen Dämmerung aktiv sind.

Die Polizei empfiehlt deshalb, die Geschwindigkeit besonders in Übergangsbereichen zwischen Wald- und Feldzonen vorsichtig anzupassen und in Bereichen, wo Wildwechsel angezeigt wird, besonders aufmerksam und bremsbereit zu sein. Außerdem müsse immer mit Nachzüglern gerechnet werden, wenn bereits ein Tier die Straße überquert haben sollte. Autofahrer sollten dann das Licht abblenden und hupen. Lässt sich ein Unfall nicht vermeiden, sollte das Lenkrad gut festgehalten werden. In keinem Fall sollte ausgewichen werden.

Nach einem Zusammenstoß müsse die Unfallstelle gesichert, die Warnblinkanlage eingeschaltet und die Polizei informiert werden. Auf keinen Fall darf das Tier mitgenommen werden. Dies, so ein Polizeisprecher, wäre Wilderei.