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Wie radelt's sich an Oder und Neiße?

Radler auf dem Oder-Neiße-Radweg werden befragt.
Radler auf dem Oder-Neiße-Radweg werden befragt. FOTO: Mut
Guben. Im Rahmen der Radverkehrsanalyse 2017 bis 2019 werden innerhalb der zwei Jahre des Projektzeitraums Radfahrer auf dem Oder-Neiße-Radweg im Bereich Grunewald gezählt. Bei bloßen Zahlen soll es aber laut den Projektpartnern Marketing- und Tourismusverein Guben (MuT), Stadt Guben und Landkreis Spree-Neiße nicht bleiben. red/dsf

Mithilfe einer Radler-Befragung sollen die Ergebnisse der Zählung interpretiert werden können, wie MuT-Chefin Kerstin Geilich erklärt.

Daher würden vom 8. bis 11. Juli und vom 29. Juli bis 2. August Radfahrer im Bereich Guben-Grunewald unter anderem nach dem Woher und dem Wohin gefragt. Erfasst würden dabei nicht nur Urlauber, sondern auch Ausflügler und Alltagsfahrer, die etwa auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule seien, kündigt Kerstin Geilich an.

Wichtig seien diese Ergebnisse der Befragung einerseits für die Stadt Guben und den Landkreis Spree-Neiße, um etwa Fördermittel für die Radwegesanierung und für die Planung von Instandhaltungsmaßnahmen zu beantragen. Der Tourismusverband Niederlausitz und der MuT nutzten die Daten darüber hinaus, um mit touristischen Unternehmen in der Region weitere passgenaue Angebote für Radfahrer anbieten zu können.

Im vergangenen Jahr wurden in Guben - einem der fünf Zählstandorte im Kreis - 60 000 Radler gezählt. Zum Vergleich: In Burg waren es 180 000, in Peitz knapp 82 000 zwischen Januar und Dezember. Im gesamten Landkreis Spree-Neiße wurden knapp 375 000 Radler registriert. Erfahrungsgemäß sind je rund ein Drittel der Radler Alltagsfahrer, Radurlauber und Touristen.

Für die anstehende Radlerbefragung in Guben bittet das MuT die Zweirad-Passanten um ein paar Minuten ihrer Zeit, um die Fragen der Mitarbeiter zu beantworten und so weitere aufschlussreiche Daten zum Radverkehr im Kreis zu erhalten.