Nur sechs Spiele hat der Tabellenletzte nun noch Zeit, um die Punkte für den Verbleib in der 1. Regionalliga zu erkämpfen.

„Eigentlich sind wir gut gestartet“, berichtete Trainer René Schilling nach dem Spiel. Bis zum 10:10 habe das Team geduldig gespielt, die Dreier getroffen. Aber dann sei der Faden gerissen. Mit sechs Punkten Rückstand am Ende des ersten Viertels war das Team aber noch in Schlagdistanz. Zu Beginn des zweiten Abschnitts konnten die Devils noch einmal gut punkten. „Wir sind auf drei Punkte rangekommen und dann brechen wir ein“, analysierte Schilling.

Diese Situation war symptomatisch für das Spiel gegen Magdeburg: Mit viel Kampfgeist erarbeiten sich die Cottbuser immer wieder reelle Siegchancen, um dann doch das Spiel aus der Hand zu geben. „Wir haben zu sehr gehofft, die Dreier zu treffen, hätten aber geduldiger spielen müssen“, erklärte Schilling. Erneut landeten nur 29 Prozent der Würfe von der Drei-Punkte-Linie im Korb. Und auch aus der Nahdistanz blieben die Devils glücklos. Im Gegenzug kassierten sie einen um den anderen Punkt von den Eagles. Doch trotz des immer größer werdenden Rückstandes, habe sich die Mannschaft nicht hängen lassen. „Der Einsatz hat gestimmt“, lobte Schilling.

Moral und Einsatz müssen die White Devils auch in den kommenden Wochen zeigen. Acht Punkte aus den noch sechs offenen Spielen hält René Schilling für realistisch und nötig, um den Klassenerhalt zu schaffen. „Dazu müssen die Heimspiele gewonnen werden.“ Das nächste Spiel steht am Sonntag, 26. Februar, gegen ASC Göttingen in der Lausitz-Arena an. Nächste Woche sind die Devils spielfrei.