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Wenn die Fliegen zur Plage werden

Guben.. Die Obst- oder Gärfliegen, nur zwei Millimeter groß, werden gewöhnlich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte zur Plage. Es ist dann meist schön warm. Frische, zubereitete und verarbeitete Früchte aus dem Garten oder vom Markt stehen zahlreich zur Verfügung. (wr)

Unzählige Tierchen besetzen das Obst, die Obstsäfte und andere Erzeugnisse. Angelockt durch den Geruch in Gärung oder Fäulnis befindlicher Stoffe, genießen sie ihre Lieblingsspeisen, vermehren sich bei zunehmender Wärme sehr rasch und tragen dabei auch Krankheitskeime mit sich herum.
Die Invasion der Fliegen lässt sich nicht verhindern. Aber bekämpfen kann man sie. Alles, woran sie sich gütlich tun könnten, sollte schnell in den Kühlschrank wandern. Auch etwas Ähnliches, wie Omas Fliegenhaube aus Gaze, könnte behilflich sein.
Den Plagegeistern ist man jedoch nicht ganz hilflos ausgeliefert. Zum Verhängnis wird ihnen ihre Vorliebe für die Farbe Gelb. Wer Gelbtafeln, die in Gartencentern zu haben sind, aufstellt, kann sich bald über die ersten Opfer freuen. Angelockt von der gelben Farbe, bleiben die Fliegen an der Leimschicht der Tafeln kleben.
Auf zwei weitere sehr erfolgreiche Rezepte sollte man nicht verzichten: Erstens nehme man eine flache Schale mit Zuckerwasser und gebe drei Tropfen Essig dazu. Hinzu kommt noch ein Spritzer Spülmittel. Diese Zutat hebt die Oberflächenspannung des Gemisches auf. Die naschsüchtigen Fliegen, die der Flüssigkeit zu nahe kommen, versinken in dem Gemisch und ertrinken. Nach drei bis vier Tagen ist die Flüssigkeit zu wechseln.
Zweitens stellt man ein Schälchen Essig auf und versiegelt es mit Frischhaltefolie. In die Folie sind Löcher zu stechen, die gerade so groß sind, dass die Obstfliegen hindurchpassen. So lassen sich die Probleme mit den Obst- oder Gärfliegen recht gut lösen.