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| 02:40 Uhr

Weniger Verletzte bei Unfällen in Guben

Viel Verkehr herrscht am Kreisel an der Gasstraße.
Viel Verkehr herrscht am Kreisel an der Gasstraße. FOTO: S. Halpick
Guben. Im ersten Halbjahr 2013 hat es in Guben insgesamt 239 Verkehrsunfälle gegeben. Darüber informierte Frank-Olaf Hahnewald vom Fachbereich III der Stadtverwaltung den Ausschuss für Umwelt, Verkehr, Ordnung und Sicherheit bei seiner jüngsten Sitzung. sha

Exakt genauso viel Unfälle hatten sich im Vergleichszeitraum 2012 in der Neißestadt ereignet. Grundlage für die Zahlen ist die Unfallstatistik der Polizeidirektion Süd.

"Zurückgegangen ist aber die Zahl der Verletzten", betonte Hahnewald. Während im Vorjahr bei insgesamt 31 Unfällen 37 Personen verletzt wurden, sank diese Zahl auf 18 Unfälle mit insgesamt 21 Verletzten in diesem Jahr. "Es gab auch keinen Verkehrstoten - weder in ersten Halbjahr 2013, noch im Jahr davor", bilanzierte Hahnewald.

In zwölf Fällen waren Radfahrer ins Unfallgeschehen verwickelt, sieben Radfahrer wurden verletzt. Im Vergleichszeitraum 2012 waren es noch 14 Unfälle mit 14 verletzten Radlern.

"In Guben gibt es auch keine Unfallschwerpunkte", betonte Hahnewald. Unfallschwerpunkte sind Örtlichkeiten, an denen sich fünf gleichartige Unfälle pro Jahr oder drei Unfälle mit schweren Personenschäden in drei Jahren ereignen.

"Der Kreisverkehr in der Gasstraße war jahrelang unser Sorgenkind", so Hahnewald. Das habe sich jedoch geändert. Unter besonderer Beobachtung steht momentan die Kreuzung Kaltenborner Straße/Karl-Liebknecht-Straße/Blumenweg. "Hier sind drei Unfälle in nur einem Monat passiert", erklärte der Experte. Unfallreich ist auch die Kreuzung Kaltenborner Straße/Erich-Weinert-Straße/Franz-Mehring-Straße. Allerdings seien die Unfälle hier auf unterschiedliche, falsche Verhaltensweisen zurückzuführen.