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| 01:06 Uhr

Welle der Hilfsbereitschaft nach privater Hilfsaktion

Guben.. Das Telefon von Annerose und Heinz Traut hatte gestern kaum eine Pause. Vom frühen Morgen an meldeten sich Gubener, die den Beitrag „Betroffenheit folgten engagierte Taten“ (LR vom 3. Januar, S. 11) gelesen hatten. B. Remus

Das Ehepaar war überrascht ob dieser großen Resonanz und zugleich gerührt wegen der Anteilnahme.
Am späten Nachmittag zählten Trauts zwei Waschmaschinen WM 66, drei Wäscheschleudern, eine Nähmaschine, Bettwäsche, Tischwäsche, Handtücher, Schuhe, Tapeten, Deckbetten und Kopfkissen. Was bei der befreundeten Familie Bähr angemeldet war, wussten Trauts noch nicht. Nur so viel: In einem dort leer stehenden Keller können die Spenden erst einmal zwischengelagert werden.
„Wenn das so weiter geht, müssen wir auf jeden Fall eher fahren, als bisher beabsichtigt. Einen Transporter haben wir auch schon angeboten bekommen. Und ein Mann aus Reichenbach will den nächsten Hilfstransport begleiten“ , sagte Annerose Traut. Außerdem will eine Familie in Polen Lebensmittel für die arme Familie einkaufen.