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| 15:00 Uhr

Gubin
Wein und Kunst in der Kirchenruine

Peter Ewald, Kerstin Domrös, Almut Wilke und Christine Borleis (v.l.) musizierten anlässlich des Weinfestes in den Mauern der ehemaligen Stadt- und Hauptkirche in Gubin.
Peter Ewald, Kerstin Domrös, Almut Wilke und Christine Borleis (v.l.) musizierten anlässlich des Weinfestes in den Mauern der ehemaligen Stadt- und Hauptkirche in Gubin. FOTO: Ute Richter
Gubin. Förderverein zum Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche will mit regionalen Besonderheiten punkten.

Zu einem Sommerfest in der Stadt- und Hauptkirche Gubin hatte am Samstag der Förderverein zum Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche in Gubin eingeladen. Gestartet wurde mit einem Kammerkonzert mit Almut Wilke (Sopran), Kerstin Domrös (Alt), Peter Ewald (Tenor) und Christine Borleis (Orgel und Klavier). Sie präsentierten Titel von Ignaz Mitterer, Henry Purcell, Wolfgang Amadeus Mozart oder Fanny Hensel.  In der Ruine des großen Kirchenschiffs kamen ihre Stimmen zur vollen Entfaltung und begeisterten das Publikum.

Im Kirchturm konnte eine Ausstellung zur Geschichte des Weines in der Region besichtigt werden. Das Weingut Patke aus Pilgram hat Anfang 2017 den Weinberg des Gubener Weinbauvereins übernommen und die dortige Weinbautradition fortgeführt. Nun luden sie mit Unterstützung der Vereinsmitglieder zum Kurzvortrag mit anschließender Verkostung ein. Aber auch Wein von polnischer Seite stand zum Verkosten bereit. Der Arzt Dr. Mirolaw Milewicz hat einen kleinen Weinberg in Gubin und Kostproben Rot- und Weißwein mitgebracht.

„Mit diesen Aktionen wollen wir zeigen, was wir hier alles in der Region haben: Nämlich erstens durchaus guten Wein“, so Günther Quiel vom Förderverein. Regionales komme immer gut an. „Und zweitens haben wir hier auch richtig gute Talente, was man am Ensemble Quartessenz heute Nachmittag sieht“, so Quiel.