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Guben
Einzigartige Kulisse für ein besonderes Konzert

Imposant war auch in diesem Jahr die Kulisse beim Weihnachtskonzert des Gubener Stadtchores.
Imposant war auch in diesem Jahr die Kulisse beim Weihnachtskonzert des Gubener Stadtchores. FOTO: Ute Richter
Guben. Die Weihnachts-Konzerte des Stadtchores sind und bleiben Besuchermagnete in Guben.

Zu ihren beiden traditionellen Advents- und Weihnachtskonzerten hatte am Samstagnachmittag der Stadtchor Guben in die Kirche Des Guten Hirten eingeladen. Bis auf den letzten Platz gefüllt war weit vor Beginn der Konzerte um 14 und 17 Uhr die Kirche. Mittlerweile wissen die Gubener, dass diese Konzerte des Stadtchores immer etwas ganz Besonderes sind.

Es war bereits das 22. Konzert in der Adventszeit, bei dem die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Halina Nodzak bekannte und unbekannte Weihnachtslieder präsentierten. Dass diese in der Kirche in der Berliner Straße stattfinden, hat eine lange Tradition. Denn seit mehreren Jahren singt Hausherr Pfarrer Michael Voigt zu den Advents- und Weihnachtskonzerten im Stadtchor mit und verstärkt die Bassstimmen. Für ihn ist es in jedem Jahr immer wunderschön in „seiner“ Kirche diese Konzerte mit dieser einzigartigen Kulisse zu erleben. „Die Stimmen und die Töne der Bläser harmonieren einfach wunderbar“, so Pfarrer Voigt. Desweiteren verstärkten die Reihen Mitglieder des Chores der Klosterkirche.

Und so erlebte das zahlreiche Publikum kirchliche, aber auch ganz weltliche Weihnachtslieder. Neben dem Kanon „Macht hoch die Tür“ oder dem „Gesang der Engel“ war beispielsweise auch das „Trommellied“ zu hören. Fehlen dürfen in keinem Weihnachtskonzert des Stadtchores Titel wie „Luleise Gottessohn“ oder „Ave Maria“. Das liegt neben den anderen guten Stimmen auch an Ingrid Klauschenz, die mit ihrer glockenklaren Stimme beim „Ave Maria“ stets Gänsehaut hervorruft und dafür jeweils lang anhaltenden Applaus erntet.

Unterstützung hatte sich der Stadtchor in diesem Jahr mit dem Bläserensemble „Slide Affair +“ der Städtischen Musikschule geholt. Dort spielen die Väter Andreas Zach (Musikschulleiter) und Rainer Pfundstein (Bläserklassenleiter) mit ihren Söhnen Bastian Pfundstein und Noel Zach. Mit den Tönen aus ihren Trompeten und Posaunen rundeten sie dieses Konzert ab. Am Piano begleitete Kantor Hansjürgen Vorrath so manchen Titel. Doch zumeist wurde acapella gesungen.

Zum Ende des Konzerts sangen alle gemeinsam und ganz traditionell das Schlusslied: „Stille Nacht, heilige Nacht“.