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Guben
Weihnachtliches zum Kennenlernen

Musikalisch und kulinarisch ging es beim Adventstürchen des Stadt- und Industriemuseums zu.
Musikalisch und kulinarisch ging es beim Adventstürchen des Stadt- und Industriemuseums zu. FOTO: Ute Richter
 Guben. Im Stadt- und Industriemuseum wurden Bräuche und Lieder aus Deutschland und Polen vorgestellt und gemeinsam gesungen.

Im Ausstellungsraum der Alten Färberei  trafen sich dazu Gubener und Gubiner, um die  jeweils landestypischen Traditionen und Bräuche kennzulernen, aber auch um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen. Zu den polnischen Bräuchen gehört auch das Oblaten teilen. Stefan Pilaczynski vom Verein „Freunde des Gubiner Landes“ erzählt, dass es ein Zeichen der Versöhnung, Liebe, Freundschaft und des Friedens ist. Jeder bricht ein Stückchen ab und gibt die Oblate weiter. Die Menschen umarmen sich und rufen sich gute Wünsche für das Fest und das neue Jahr zu. Schon zuvor wurden Piroggen, Sauerkraut, Pilze und andere polnische und deutsche Weihnachtsgerichte verkostet.

Gesungen wurde natürlich auch. Zum Mit- und Nachsingen stand dafür allen Gästen ein Musikheft mit den entsprechenden Liedtexten zur Verfügung, welches anschließend als Erinnerung mit nach Hause genommen werden konnte. Sowohl deutsche als auch polnische Weihnachtslieder fanden sich dort wieder.

Karin Wilck-Möller von der Gubener Musikschule „Johann Crüger“ erzählte viel über die Geschichte der Weihnachtslieder, die ursprünglich meist in Latein verfasst waren. Sie nahm das Publikum mit auf eine Geschichtsreise durch alle Epochen der Weihnachtslieder. Unterstützt wurde sie dabei vom Flötenensemble der Musikschule und Julia Möller mit ihrer Bratsche.