Sie hat bereits Tradition, die vorweihnachtliche Päckchenaktion des Naemi-Wilke-Stifts. Und sie soll auch in diesem Jahr trotz und vor allem wegen Corona nicht ausfallen. „Die Pandemie trifft Kinder und behinderte Menschen in Osteuropa besonders. Darum will das Naemi-Wilke-Stift gerade wegen der schlimmen Auswirkungen von Corona wieder Weihnachtspäckchen sammeln und überbringen. In diesem Jahr ist die Not besonders groß. Deshalb ist die Vorfreude auf die Aussicht auf ein Weihnachtspäckchen aus Deutschland groß. Für manche Kinder ist es das einzige Geschenk zu Weihnachten“, weiß Pfarrer Markus Müller, der Rektor des Hauses.

Gubener Wilkestift will Kindern in Polen und Tschechien Freude machen

Das Stift möchte in diesem Jahr wieder 600 Päckchen nach Tschechien und Polen schicken, um Kindern und behinderten Menschen eine Freude zu machen. Müller: „Wir freuen uns sehr, wenn sich viele aus der Stadt an unserer Aktion beteiligen.“ Die Päckchen werden für einen speziellen Menschen gepackt. Manchmal haben die Kinder oder Behinderten kleine Wünsche geäußert, die man eventuell erfüllen kann. Der Wert der Geschenke sollte aber 20 Euro nicht übersteigen.
Die Namensliste liegt ab sofort im Sekretariat des Wilkestifts. Dort kann, wer mitmachen möchte, sich einen Namen und den dazugehörigen Päckchenaufkleber mit Packhinweisen abholen. Das Stiftssekretariat ist unter Telefon 03561 403160 zu erreichen. Die Pakete sollen bis 27. November im Stift abgegeben werden, damit sie Anfang Dezember dann persönlich übergeben werden können. Rektor Müller ist sich sicher, dass auch unter Corona-Bedingungen ein guter Weg zum Ausliefern der Päckchen gefunden wird.