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| 01:02 Uhr

Was Profis den Kraftfahrern raten

Dass die kalte Jahreszeit langsam aber sicher immer näherkommt, ist wegen der gegenwärtigen über dem Normalen liegenden Tagestemperaturen und bei dem überaus reichlichen Sonnenschein der letzten Wochen bei vielen Verkehrsteilnehmern in den Hintergrund getreten; egal ob sie (fw)

Fußgänger, Radfahrer oder Führer eines Kraftfahrzeuges sind.
Doch spätestens seit der Zeitumstellung Ende Oktober und mit der früh hereinbrechenden Abenddämmerung ist klar: Schlechte Sicht, Frost und glatte Straßen erfordern zunehmend Aufmerksamkeit, um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Gut beraten ist, wer sich rechtzeitig auf die veränderten Bedingungen eingestellt und sein Fahrzeug auf den Winterbetrieb vorbereitet hat.
Ein Wintercheck in einer Fachwerkstatt des Vertrauens sichert die Wintertauglichkeit eines Fahrzeuges. Dabei kommt es gerade auf oft als Kleinigkeit abgetane Überprüfungen an. Doch wer die Frosttauglichkeit des Kühlwassers, den Frostschutz für die Scheibenreinigungsanlage, den Ladezustand der Batterie oder den Ölstand nicht im Griff hat, braucht sich nicht zu wundern, wenn teure Folgeschäden eintreten. Verschmierte Scheiben können sogar zu einem Sicherheitsrisiko werden und das nur, weil die Waschdüsen mangels Frostschutz eingefroren sind.
Doch eine Fachwerkstatt, wie die AIM „Motor“ GmbH an der Karl-Marx-Straße, hält auch Annehmlichkeiten für Fahrzeugführer bereit. So wird das Wohlbefinden des Kraftfahrers nicht unerheblich durch eine Sitzheizung gefördert. Wer eine solche nicht werksseitig orderte, hat bei der AIM „Motor“ GmbH die Möglichkeit, sich für eine ebenso wirksame Nachrüstvariante zu entscheiden.
Und Kraftfahrern mit einer Laternen-Garage empfiehlt Geschäftsführer Lutz Richter sogar eine Standheizung, die mit einer Fernbedienung ausgerüstet werden kann und einen kratzfreien Start am frühen Morgen und eisfreie Scheiben sichert. Für fast alle Fahrzeugtypen gibt es geeignete Lösungen.
Die Kfz-Meister von Pit-Stop an der Kupferhammerstraße empfehlen ihren Kunden den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen und machen ihnen dies besonders schmackhaft.
Ohne die wintertauglichen Pneus, die ab etwa sieben Grad Celsius ihre Wirkung am besten entfalten, sollte niemand mehr unterwegs sein. Deshalb bieten sie den Wechsel aller vier Räder inclusive eines umfangreichen Sicherheitschecks für nicht einmal zehn Euro an.
Im Mittelpunkt der Kontrolle stehen dabei Klimaanlage, Fahrzeugbeleuchtung, Scheibenwischer, Batterie, Auspuffanlage, Fahrwerk, Bremsanlage und natürlich die Reifen. Den unterschiedlichen Wetterbedingungen des herannahenden Winters trotzen am besten Winterreifen. Schnee, Eis, Nässe und Trockenheit wechseln sich ständig ab. Nur „Winterreifen werden diesen besonderen Anforderungen gerecht“ , sagt Pit-Stop-Filialleiter Christian Bock. Er verweist auf eine sich ab sieben Grad Celsius verhärtende Gummimischung von Sommerreifen und damit deutlich weniger Grip.
Winterreifen hingegen bleiben durch den hohen Naturkaut schukanteil auch bei niedrigen Temperaturen flexibel und griffig. Außerdem entspricht das Profil von Winterreifen viel besser den zu erwartenden Witterungsbedingungen.
Ein asymmetrisches Profil oder die Gestaltung der Lamellen sind nicht unerheblich für einen guten Kontakt zur Fahrbahn, für ein gutes Bremsverhalten oder für ein ausgezeichnetes Verhalten bei Aquaplaning. Oft entscheiden gerade im Winter nur wenige Zentimeter Bremsweg über Unfall oder Weiterfahren. Das Risiko, nicht rechtzeitig zum Stehen zu kommen, lässt sich durch Winterreifen mit ausreichendem Profil minimieren, sind die Kfz-Meister von Pit-Stop überzeugt.
Bernd Winkel, Inhaber des Nissan-Autohauses Am Gehege, rät seinen Kunden jetzt besonderes Augenmerk auf die richtige Einstellung der Scheinwerfer zu legen. Er vergibt nach Überprüfung eine Plakette, die den Kraftfahrzeughalter bei einer Kontrolle durch die Polizei auf die sichere Seite bringt.
Und der Fachmann Bernd Winkel rät noch etwas: Jedes Fahrzeug ist den im Winter eingesetzten Auftaumitteln der Straßenmeisterei ausgesetzt, die nicht gerade schonend für die Umwelt und den Lack bzw. den Unterboden eines Fahrzeuges sind. Nach entsprechender Reinigung des Fahrzeuges rät Bernd Winkel unbedingt zu einer Lackversiegelung, die Salz und Lauge widersteht und den Lack umfassend schützt.
Nicht vergessen sollte man eine Kontrolle des Unterbodenschutzes und die Ausbesserung von Beschädigungen mit Wachs oder Bitumen. Das verhindert Folgeschäden und oft nur aufwändig zu stoppenden Rost.
Wenigfahrer bauen besser die Batterie aus und verwahren sie an einem warmen Ort, ist noch ein Tipp des Fachmannes.
Gegenwärtig ordert er die ersten Nissan Micra, die sich in nur 22 Sekunden von einem Coupé in ein Cabrio verwandeln können und dank eines elektrohydraulischen Dachsystems wintertauglich sind.