| 01:06 Uhr

Was blieb von der DDR?

Eisenhüttenstadt.. Thomas Neumann aus Düsseldorf plant derzeit gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum „Alltagskultur der DDR“ ein Kunstprojekt unter dem Titel „Pictures from Utopica“ . (khd)


Herausgefunden werden soll, was aus der DDR-Zeit übrig blieb und wie mit diesen Überresten der Geschichte heute umgegangen wird. Mit dem Projekt möchte Neumann die Verbindung zwischen der Aufbauzeit der ersten sozialistischen Stadt auf deutschem Boden und der Gegenwart darstellen. Zu eigenen Fotos will der gebürtige Cottbuser für die künftige Wanderausstellung Zeitungen und Bücher, Porträts von Menschen, die am Aufbau der Stadt beteiligt waren, und Bilder aus der Gegenwart einsetzen.
Noch bis Ende September wird im Dokumentationszentrum „Alltagskultur der DDR“ die Ausstellung „Ein Jahr in Politik und Alltag“ , die dem Arbeiteraufstand vom 17. Juni 1953 gewidmet ist, gezeigt.
Dokumentationszentrum, Weinertallee 3, 15890 Eisenhüttenstadt, Telefon (03364) 41 73 55, Internet: www.alltagskultur-ddr.de; geöffnet: dienstags bis freitags 13-18 Uhr, an Wochenenden und feiertags 10-18 Uhr.