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| 16:58 Uhr

Guben
Polizeiwachen ziehen zusammen

Edgar Simmula
Edgar Simmula FOTO: Silke Halpick / LR
Guben. Neuer Leiter kündigt Verlegung der Gubener Landesbehörde bis zum Sommer an.

Edgar Simmula hat sich als neuer Leiter des Führungs- und Revierdienstes der Polizeiinspektion Cottbus-Spree-Neiße am Donnerstag in Guben vorgestellt. Er tritt damit die Nachfolge von Tino Glaser an, der zuvor in dieser Funktion auch die Stadtverordneten an der Neiße regelmäßig über die aktuelle Kriminalitätslage sowie die Schwerpunkte der Polizeiarbeit informierte.

Simmula betonte, dass es durch den Personalwechsel keinerlei Einschnitte in der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Stadt geben werde. Auf Nachfrage bestätigt er, dass noch in diesem Jahr die Wachen der Bundes- und Landespolizei in Guben zusammengelegt werden. „Spätestens im Sommer“ sei mit dem Umzug der Polizeiwache in der Frankfurter Straße in das Bundespolizeigebäude in der Alten Poststraße direkt am Grenzübergang zu rechnen. Geplant war dieser Schritt ursprünglich schon für 2017. „Ich hoffe, dass das kein Flughafen wird“, sagt Simmula.

Sven Rogosky von der Stadtverwaltung verweist auf die Brandserie, die die Stadt Guben im zweiten Halbjahr 2017 in Atem gehalten hat, und fragt noch dem Stand der Ermittlungen. Dazu will Simmula zwar keine Auskunft geben. Er betont aber, dass daran gearbeitet werde und „es nicht erfolglos aussieht“.

Als „sehr bewegend“ bezeichnet der Stadtverordnete Jens Kaehlert („Wir Gubener Bürger“) die zurückliegenden drei Jahre aus Sicht der Stadt. Überschattet wurden diese durch eine Raubserie sowie steigende Grenzkriminalität. Er sei froh, dass die Zahl der Straftaten merklich zurückgegangen ist, was die Kriminalstatistik belege. Kaehlert führt diesen Erfolg auch auf den verstärkten Polizei-Einsatz zurück. Seine Fraktion hatte sich 2014 mit einer Petition an die Landesregierung gewandt und mehr Sicherheit in der Grenzstadt gefordert.

(sha)