Die Position solle „so bald als möglich“ besetzt werden.
Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation in der Region müsse die Bank mit Maßnahmen für die Zukunft reagieren. Dies sei mit Herrig nicht umzusetzen gewesen, begründete Zimmermann die unternehmerische Entscheidung. Man sei „nicht auf dem Kriegspfad“ und werde in einem Gespräch noch die weiteren Modalitäten klären.
Herrig selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Generell müsse künftig überlegt werden, welches Klientel man bedienen wolle, so Zimmermann. Zudem müsse im Kreditgeschäft die Besicherung überdacht werden. Das war bereits mehrfach angekündigt worden, sei in der Konsequenz aber nicht umgesetzt worden. Problematisch sei die steigende Zahl der Insolvenzen und dass in der Region kein produzierendes Gewerbe nachrücke. Verpfändete Immobilien würden bei Zwangsversteigerungen teilweise nicht einmal mehr fünf Zehntel des Verkehrswertes erreichen, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende. Eine „Fusion schließen wir derzeit aus“ , betonte Zimmermann. Man wolle eine Bank für den Mittelstand bleiben.
Die VR Bank Forst eG hat nach eigenen Angaben über 3200 Mitglieder. Die überfällige Generalversammlung wird nach Schätzung des Vorstands Werner Großkopf wahrscheinlich erst Mitte Dezember stattfinden. Die Ergebnisse der externen Prüfer würden voraussichtlich erst in zwei Wochen vorliegen, lehnte er Angaben zur Bilanz 2004 ab.