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| 18:31 Uhr

Guben
Von Glücksrad bis Torwandschießen

Mia drehte am Glücksrad. Viele Besucher kamen zum Kinderfest auf den Lokplatz in Guben.
Mia drehte am Glücksrad. Viele Besucher kamen zum Kinderfest auf den Lokplatz in Guben. FOTO: LR / Silke Halpick
Guben. Gubener Wohnungsbaugenossenschaft organisiert in vierter Auflage das Kinderfest auf dem Lok-Sportplatz in Guben.

„Das war echt toll“, sagt die achtjährige Meike und steigt aus dem transparenten Zorbingball, in dem sie gerade noch über Wasser gelaufen ist. „Da war es schön kühl drin“, erzählt sie ihrer Mutter. Trotz Temperaturen von mehr als 30 Grad ist das Kinderfest der Gubener Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) am Freitag auf dem Lok-Sportplatz wieder bestens besucht.

Rund 1000 Gäste, davon 500 Kinder kommen erfahrungsgemäß zum Fest, sagt Thomas Gerstmeier vom GWG-Vorstand. Das Spektakel erlebt in diesem Jahr bereits seine vierte Auflage. Die Premiere 2015 war noch auf dem Sprucker Festplatz. „Doch da kamen wir uns mit den Schaustellern in die Quere, die schon zum Frühlingsfest angereist waren“, erzählt Gerstmeier. Deshalb entschloss man sich für den Umzug auf den Lok-Sportplatz.

„Wir sind von Anfang an dabei“, sagt Kathrin Lieske, Koordinatorin des Netzwerkes „Gesunde Kinder“ in Guben. In der Krabbelecke mit Ballbad fühlen sich vor allem die kleinsten Besucher wohl. Mia dreht am Glücksrad und kann sich anschließend einen Preis aus der Kiste herausnehmen.

Auch Feuerwehr und Polizei sind mit ihren Einsatzwagen vor Ort. Revierpolizist Dietmar Bednarsky lässt die Kinder hinter dem Lenkrad Probe sitzen oder einen Einsatzhelm aufsetzen. Die Feuerwehrmänner rollen ihre Schläuche aus. Später wird mit der Feuerwehrspritze Zielschießen geübt. Treffsicherheit ist auch beim Torwandschießen des JFV Fun gefragt.

Wie man sich mit einem Hoverboard fortbewegen kann, demonstriert Lydia Günther von der Heilsarmee. „Nur durch Gewichtsverlagerung und der Fußstellung“, erklärt sie. Die elektrisch angetriebene Boards sind bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt, dürfen aber in Deutschland nicht im öffentlichen Verkehrsraum gefahren werden. „Das muss ich nicht mehr ausprobieren“, sagt Volkmar Paffenholz vom GWG-Vorstand.

Die Idee für das Kinderfest entstand nach der Kritik von Eltern, warum die Stadt Guben nichts organisiert, erzählt Gerstmeier. „Mittlerweile ist das Fest schon zu einer kleinen Tradition geworden“, sagt er.

(sha)