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| 16:25 Uhr

Gesellschaft
Voller Innenhof trotz Hitzewelle

Irene Reuther (r.) und Doris Hoffmann zeigen, wie man klöppelt. Jeden Mittwoch treffen sie sich zur gemeinsamen Handarbeit.
Irene Reuther (r.) und Doris Hoffmann zeigen, wie man klöppelt. Jeden Mittwoch treffen sie sich zur gemeinsamen Handarbeit. FOTO: LR / Silke Halpick
Guben. Das Sommerfest der GWG und Volkssolidarität zieht viele Gäste an. Ziel ist, die Menschen zusammenzubringen.

Das gemeinsame Sommerfest der Gubener Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) und Volkssolidarität am Donnerstagnachmittag war ein voller Erfolg. Im Schatten der aufgestellter Zelte verfolgten die Zuschauer das Programm.

„Zum Sommerfest ist es immer heiß“, sagt Birgit Kuchling, Sozialarbeiterin bei der Volkssolidarität und Cheforganisatorin. Schon zum 14. Mal wird auf der Wiese zwischen den Wohnblöcken in der Heinrich-Mann-Straße gefeiert. Allerdings habe es diesmal im Vorfeld tatsächlich Anfragen gegeben, ob das Spektakel stattfindet, erzählt sie.

Ins Schwitzen kommen vor allem die Akteure auf der Bühne. Die Kinder der Kita Waldhaus tanzen. Eberhard Wieder (Ebse) spielt gemeinsam mit Karlchen bekannte Melodien. Geduld ist am Kuchenstand gefragt. Die selbst gebackenen Sorten sind stark nachgefragt.

Bei der Hutmodenschau werden die Gäste zu Models. „Das kommt viel besser an, als Profis zu nehmen“, sagt Petra Kubic von der GubHut GbR. Der Renner seien derzeit Damenhüte mit breiter Krempe und großen Blüten, erzählt sie. Das Drei-Mann-Unternehmen näht auch für Vereine beispielsweise Kirmesmützen.

Die beiden Gubenerinnen Irene Reuter und Doris Hoffmann zeigen, wie man klöppelt. Geduld brauche man, sagt Reuter. Einmal pro Woche trifft sich ein Kreis von acht Interessierten zum gemeinsamen Klöppeln. Gefertigt werden Sommerhüte oder dekorative Anhänger.

Erklärtes Ziel des Sommerfestes ist, die Menschen zusammenzubringen und aus dem Alltagstrott rauszuholen. „Ein bisschen wie früher die Wohngebietsfeste“, sagt Kuchling. Die Gemeinschaftsveranstaltung hat sich etabliert. „Das Angebot ist offen für alle“, so Kuchling.

Auf eine sehr erfolgreiche und langjährige Kooperation mit der Volkssolidarität verweist auch Volkmar Paffenholz vom GWG-Vorstand. Als weiteres Beispiel nennt er den Gemeinschaftsraum im sanierten Wohnblock in der Goethestraße 84 bis 84b. Hier finden mittlerweile regelmäßig Spielnachmittage, Vorträge oder Beratungen der Volkssolidarität statt.

(sha)