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| 01:10 Uhr

Volkssolidarität wählt einen neuen Chef

Spree-Neiße.. In der Komptendorfer Gaststätte treffen sich heute etwa 100 Delegierte aus den Volkssolidaritäts-Ortsgruppen in Guben, Forst und dem Cottbuser Umland, um Pläne zu schmieden für die Arbeit der nächsten Monate. (si)

Diesmal aber geht es nicht nur um die Planung kultureller Höhepunkte und die Organisation traditioneller Sammelaktionen. Heute muss auch ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin für den bisherigen Kreisvorsitzenden Dietwald Kriegel aus Guben gefunden werden.
Der fast 70-jährige ehemalige Berufsschullehrer kandidiert heute nicht mehr für das Amt, das er seit 1996 innehat. Damals hatten sich die Volkssolidaritäts-Kreisverbände Guben, Forst und Cottbus-Land zusammengeschlossen. Dietwald Kriegel führte seit Anfang der 90er Jahre bis dahin den Gubener Verband und übernahm gleich die Leitung des neuen, viel größeren Gebildes. Jetzt will er Platz machen für Jüngere.
Damit zieht sich der engagierte Rentner aber keineswegs ins Privatleben zurück. Kriegel wird auch weiterhin den Gubener Seniorenchor und die Regionalgruppe der Volkssolidarität an der Neiße leiten.
Die Volkssolidarität hat sich in der Region vor allem bei der Seniorenbetreuung einen guten Namen gemacht. Inzwischen ist das aber nicht das einzige Feld, auf dem sich die zumeist ehrenamtlichen Volkshelfer betätigen. In Guben beispielsweise bietet die Volkssolidarität auch Menschen unter 50 immer mehr Veranstaltungen und Touren gegen die dramatisch fortschreitende Vereinsamung an.