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| 16:02 Uhr

Kreisverband zieht Bilanz
Volkssolidarität im Wandel

 Geschäftsführerin Ines Rauer (r.) und der neue Vorstand der Volkssolidarität Spree-Neiße mit der Vorsitzenden Adelheid Andreas (2. v. r.) sowie den weiteren Mitgliedern Regine Schmidt (3. v. r.), Rosemarie Voigt (4. v. r.), Klaus-Dieter Stenzel und Ute Richter.
Geschäftsführerin Ines Rauer (r.) und der neue Vorstand der Volkssolidarität Spree-Neiße mit der Vorsitzenden Adelheid Andreas (2. v. r.) sowie den weiteren Mitgliedern Regine Schmidt (3. v. r.), Rosemarie Voigt (4. v. r.), Klaus-Dieter Stenzel und Ute Richter. FOTO: lr / Engelhardt
Guben. Spree-Neiße-Verband muss Probleme wie die demografische Entwicklung meistern.

Arbeitsreich, ereignisreich und recht erfolgreich – so hat Ines Rauer, Geschäftsführerin der Volkssolidarität Spree-Neiße, am Mittwoch auf der Kreisdelegiertenversammlung des Vereins in Guben die Jahre 2017 und 2018 charakterisiert. Die Teilnehmer hatten sich dazu im Volkshaus zusammengefunden. Dort wurden sie unter anderem von Gubens Bürgermeister Fred Mahro (CDU) begrüßt.

Die Bilanz der Geschäftsführerin fiel im Geschäftsbericht insgesamt positiv aus. So habe der Verein in den vergangenen zwei Jahren entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. „Wir haben neue Strategien entwickelt und die Organisationsstrukturen verändert. Wir haben als Kreisverband die Zeit genutzt, um uns für die Zukunft zu rüsten, nicht zuletzt durch den Bau unseres neuen Pflegeheimes.“

Auch in puncto Geschäftsergebnisse blicke die Volkssolidarität Spree-Neiße auf eine stabile Entwicklung. Der Kreisverband sei eine wichtige Säule innerhalb des Bundes- wie auch des Landesverbandes. Und das, obwohl „wir alle täglich zunehmend spüren, dass sich die inneren und äußeren Rahmenbedingungen für die Sozial- und Wohlfahrtsarbeit stetig verschlechtert haben“. Ein Aspekt seien neue oder veränderte Gesetze, in denen zu wenig auf die Dinge eingegangen werde, die die tägliche Arbeit der Verbände bestimmen.

Zum anderen bekomme die Volkssolidarität schmerzlich die demografische Entwicklung und damit einen Rückgang der Mitgliederzahlen zu spüren. Das Durchschnittsalter im Kreisverband betrug zum Jahresende etwas mehr als 76 Jahre. Die Zahl der Mitglieder sank von 2060 bei der letzten Delegiertenkonferenz im Jahr 2017 auf 1854 Ende letzten Jahres. Dazu könne man die Augen nicht vor den gesellschaftlichen Veränderungen verschließen: Die Gründe, in die Volkssolidarität einzutreten, hätten sich gewandelt. Es gebe für die Bürger inzwischen viele Alternativen, ihren Hobbys nachzugehen.

Einen Rückgang gab es auch bei den Besucherzahlen und der Zahl der Veranstaltungen in den Begegnungsstätten in Guben, Forst und Jänschwalde. Alle Mitarbeiter der Einrichtungen seien hoch motiviert, keinen Qualitätsrückgang zuzulassen. „Aber unsere Mitglieder müssen die Angebote auch annehmen oder ihre Wünsche für Veränderungen angeben“, forderte die Geschäftsführerin die Mitglieder auf, sich in die Gestaltung der Programme einzubringen.

Einen Dank richtete Ines Rauer an alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter. So wurde die Volkssolidarität Spree-Neiße zum Ende vorigen Jahres allein von 378 Ehrenamtlern unterstützt.

Gewählt wurde am Ende der Delegiertenversammlung auch. Für den Kreisvorstand kandidierten acht Mitglieder. Die meisten Stimmen erhielten Adelheid Andreas aus Neuhausen, Ute Richter, Regine Schmidt (beide Guben), Klaus-Dieter Stenzel (Forst) und Rosemarie Voigt, die in Cottbus wohnt, aber für die Region Forst kandidierte. Vorsitzende bleibt Adelheid Andreas, die dieses Amt schon seit 2015 inne hat.

 Geschäftsführerin Ines Rauer (r.) und der neue Vorstand der Volkssolidarität Spree-Neiße mit der Vorsitzenden Adelheid Andreas (2. v. r.) sowie den weiteren Mitgliedern Regine Schmidt (3. v. r.), Rosemarie Voigt (4. v. r.), Klaus-Dieter Stenzel und Ute Richter.
Geschäftsführerin Ines Rauer (r.) und der neue Vorstand der Volkssolidarität Spree-Neiße mit der Vorsitzenden Adelheid Andreas (2. v. r.) sowie den weiteren Mitgliedern Regine Schmidt (3. v. r.), Rosemarie Voigt (4. v. r.), Klaus-Dieter Stenzel und Ute Richter. FOTO: lr / Engelhardt