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Flohmarkt
Viele Familien entscheiden sich fürs Verkaufen

Auf dem Flohmarkt für Kindersachen in der Alten Färberei hat auch viel Spielzeug einen neuen Besitzer gefunden.
Auf dem Flohmarkt für Kindersachen in der Alten Färberei hat auch viel Spielzeug einen neuen Besitzer gefunden. FOTO: Jana Pozar/zar1
Guben. Zum Flohmarkt für Kindersachen und Spielzeug hat die Stadt Guben am Samstag eingeladen. Die Auswahl war groß, denn sowohl in der Alten Färberei, als auch im großen Ausstellungsraum waren mehr als 30 Verkaufsstände aufgebaut. zar1

Kleidung für Mädchen und Jungen, Babysachen und ganz viel Spielzeug - vom Kartenspiel bis zum Schlitten - wechselten schnell die Besitzer.

"Es läuft", sagte Melanie Dressler. Sie und Sohn Robert sind ein gutes Verkaufsgespann, denn sie haben schon Erfahrung. "Es gibt immer etwas, was verkauft werden kann", so Melanie Dressler. Robert stöberte auch an den anderen Ständen und kaufte, was er gerade gebrauchen kann.

Einen ganzen Beutel voller Sachen hatte Silvia Ganzer in der Hand. "Und wir waren noch gar nicht an allen Ständen", erzählte sie. Sohnemann Nick hatte ein Mitspracherecht, vor allem bei den Spielen. "Ich habe mir ein Verkehrssicherheitsspiel ausgesucht, damit ich die Verkehrszeichen lerne. Das haben wir gerade in der Schule", sagte der Siebenjährige.

Cathleen Kroeker aus Guben verkauft seit sechs Jahren regelmäßig bei Flohmärkten Ausrangiertes. "Die Organisatoren haben ganze Arbeit geleistet. Alles klappt super." Sie finde auch gut, dass der Frischemarkt parallel stattfindet.

Nicht lange suchen musste Gabi Wensicki. Sie wollte ein paar Hörspiel-CDs für ihre Enkelkinder aus Berlin. "Da gab es ganz konkrete Wünsche - und ich kann sie nun erfüllen", sagte sie lächelnd.

Zum ersten Mal als Händlerin dabei war Mandy Konischek. Ihr gefiel die Atmosphäre. Die Familie ziehe um, deshalb wurde eine Menge aussortiert. "Wir haben uns gefragt, ob wir das, was wir nicht mehr brauchen, wegschmeißen oder verkaufen sollen", erklärte sie die Teilnahme am Flohmarkt. Es sei Tochter Celina gewesen, die sich fürs Verkaufen entschied. Vor allem Bücher, CDs und Bauernhoftiere würden gut gehen. "Das Geld kommt in die Urlaubskasse", versicherte Mandy Konischek. Die neunjährige Tochter aber wollte auch noch selbst ein bisschen auf Schnäppchenjagd gehen.