Neuestes Exponat in der Ausstellung zur Geschichte des einstigen Gubener Chemiefaserwerkes sind zwei dicke Aktenordner mit der Gubener Technologie zur Herstellung von Dederon. Das komplette Know-how ist darin dokumentiert. Übergeben hat sie der einstige Hauptabteilungsleiter der Pilotanlage der Forschungsabteilung, Dr. Harald Richter, an den Verein Gubener Tuche und Chemiefasern, sagt dessen Berater Diethelm Pagel. Als gleichzeitiger Projektleiter der Gubener Beschäftigungs- und Sanierungsgesellschaft mbH ist Pagel stolz, eine solche Rarität der Ausstellung zuführen zu können. Und auch die bisherige Mitgliederliste des Vereins, der am 7. Mai dieses Jahres ins Vereinsregister Cottbus eingetragen wurde, stimmt Pagel optimistisch, Zweck und Aufgaben des Vereins satzungsgerecht zu erfüllen. Zum einen gehe es darum, die Ausstellung zur Bewahrung der Gubener Tuchmacher und der Chemiefaserwerker umfassend zu fördern, zum anderen wollen sich die Vereinsmitglieder „dauerhaft darüber informieren (lassen), was es auf dem Tuch- und Chemiefasermarkt Neues in der Welt gibt“, so Pagel. Ein Bericht über Trevira sei für November geplant.