| 02:37 Uhr

Urberliner Mundwerk in der Alten Färberei

Marika Born alias Helga Hahnemann in der Alten Färberei.
Marika Born alias Helga Hahnemann in der Alten Färberei. FOTO: Richter
Guben. Zu einer amüsanten Frauentagsveranstaltung hatten gestern der Ortsverein der Arbeiter-Wohlfahrt (Awo), die Volkssolidarität Spree-Neiße und die Stadt Guben in die Alte Färberei eingeladen. Im Rahmen der Gubener Frauenwoche erlebten die etwa 180 Besucher eine humorvolle Helga-Hahnemann-Show mit der Berlinerin Marika Born. Ute Richter

Sie präsentierte ihr urkomisches Unterhaltungsprogramm "Die Kleene aus Berlin" in der Neißestadt.

Auch wenn das Outfit eher lässig war, so erinnerte die Künstlerin mit viel Berliner Herz, Humor und Schnauze doch sehr an die berühmte Entertainerin, Kabarettistin und Sängerin, die über die Grenzen der DDR hinaus Kultstatuts besaß. Mit einem Urberliner Mundwerk und Mutterwitz hat es sich Marika Born zur Aufgabe gemacht, das künstlerische Erbe und Liedgut von Helga Hahnemann zu bewahren und dem Publikum unvergessen zu machen. Und tatsächlich stand Marika Born der grandiosen Komödian-tin und ungekrönten Königin der Unterhaltungskunst aus Berlin, Helga Hahnemann, in nichts nach.

Marika Born sang nicht nur dem Original zum Verwechseln ähnlich, sondern erzählte auch Anekdoten aus dem Leben der Ausnahmekünstlerin. Mit ihrem losen Mundwerk brachte Marika Born für einen Nachmittag DDR-Geschichte nach Guben und ließ Helga Hahnemann sozusagen auferstehen.

Im Anschluss an das Bühnenprogramm spielte DJ Detlef Kossatz zum Tanz und die zahlreichen Besucher drehten ein um die andere Tanzrunde.